+++Update+++203 Menschen in Quarantäne - 52 Coronavirus Infektionen
Zwei Personen im Donnersbergkreis in stationäre Behandlung

+++Update+++(27. März 2020) Donnersbergkreis. Im Donnersbergkreis gibt es aktuell 52 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen (Coronavirus). Zwei Personen werden stationär behandelt. Eine der beiden kann bald entlassen werden, der Zustand der zweiten Person ist nach wie vor kritisch. Alle erkrankten Personen werden eng durch das Gesundheitsamt des Donnersbergkreises betreut. Zudem befinden sich im Moment 203 Menschen in angeordneter sowie weitere in empfohlener häuslicher Quarantäne.

Das Gesundheitsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass häusliche Quarantäne unbedingt einzuhalten ist. Das gilt zwingend für die formal angeordnete, aber auch für die empfohlene Quarantäne. Wer die Anordnung oder Empfehlung des Gesundheitsamtes missachtet, gefährdet Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Passanten. Es können Personen darunter sein, für die eine Erkrankung mit dem Coronavirus lebensgefährlich sein könnte. Auch Jüngere gehören aufgrund von chronischen Krankheiten möglicherweise zur Risikogruppe, ohne dass man es ihnen ansieht. Für Menschen in häuslicher Quarantäne gilt: Das Haus bzw. der eigene Garten dürfen nicht verlassen werden. Angehörige oder Bekannte sollten um Erledigungen gebeten werden. Wer darauf nicht zurückgreifen kann, meldet sich bitte beim Gesundheitsamt.

+++Update+++ (26. März 2020)
Im Donnersbergkreis gibt es aktuell 50 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen (Coronavirus). Eine 84-jährige Person mit Vorerkrankungen wird stationär behandelt, ihr Zustand ist weiterhin kritisch. Alle erkrankten Personen werden eng durch das Gesundheitsamt des Donnersbergkreises betreut. Zudem befinden sich im Moment 201 Menschen in angeordneter sowie weitere in empfohlener häuslicher Quarantäne.

Das Gesundheitsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass häusliche Quarantäne unbedingt einzuhalten ist. Das gilt zwingend für die formal angeordnete, aber auch für die empfohlene Quarantäne. Wer die Anordnung oder Empfehlung des Gesundheitsamtes missachtet, gefährdet Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Passanten. Es können Personen darunter sein, für die eine Erkrankung mit dem Coronavirus lebensgefährlich sein könnte. Auch Jüngere gehören aufgrund von chronischen Krankheiten möglicherweise zur Risikogruppe, ohne dass man es ihnen ansieht. Für Menschen in häuslicher Quarantäne gilt: Das Haus beziehungsweise der eigene Garten dürfen nicht verlassen werden. Angehörige oder Bekannte sollten um Erledigungen gebeten werden. Wer darauf nicht zurückgreifen kann, meldet sich bitte beim Gesundheitsamt.

Die Fallzahlen nehmen auch im Donnersbergkreis stetig zu. Um den Zuwachs zumindest einzudämmen, müssen die angeordneten Schutzmaßnahmen streng eingehalten werden. Soziale Kontakte sind zu meiden, nach Möglichkeit soll man zuhause bleiben. Beim Einkaufen oder bei der Arbeit ist zu anderen Menschen ein Abstand von mindestens anderthalb Metern einzuhalten.

Das Abstrichzentrum musste erneut mehrere Personen abweisen, die keine Überweisung vorlegen konnten. Sie waren von der neuen Hotline des Landes nicht darauf hingewiesen worden, dass das Abstrichzentrum Kirchheimbolanden nur Bürgerinnen und Bürger des Donnersbergkreises und nur nach Terminvereinbarung (Überweisung durch den Hausarzt) testen darf. Bitte denken Sie daran, Ihren Hausarzt telefonisch zu kontaktieren! Über die Arztpraxen werden uns Ihre Telefondaten mitgeteilt, so dass wir uns zwecks Vereinbarung eines Abstrichtermins bei Ihnen melden. Bitte fahren Sie das Abstrichzentrum nicht ohne Berechtigung an. Es werden keine Testungen ohne vorherige Terminabsprache durchgeführt!

Falls Sie sich krank fühlen: Ihr erster Ansprechpartner – per Telefon! – ist immer Ihre Hausarztpraxis. Sollte diese nicht erreichbar sein, steht Ihnen unter der Telefonnummer 116 117 der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung. (Gesundheitsamt Kirchheimbolanden)

Vorheriger Artikel: 
https://www.wochenblatt-reporter.de/kirchheimbolanden/c-lokales/84-jaehrige-person-in-kritischem-zustand_a184288

Autor:

Claudia Bardon aus Wochenblatt Kirchheimbolanden

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