Lehrreiche Hitzeolympiade an Grundschulen – Kinder- und Jugendärztlicher Dienst des Gesundheitsamts
- Sonnencremesonne im UV-Licht
- Foto: Kreisverwaltung Donnersbergkreis/gratis
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Donnersbergkreis. Der Kinder- und Jugendärztliche Dienst (KJGD) des Gesundheitsamts veranstaltete mit Unterstützung der Gesundheitsmanagerin des Donnersbergkreises im Juni 2026 eine „Hitzeolympiade“, um Grundschulkinder spielerisch über den immer wichtiger werdenden Hitzeschutz aufzuklären.
Die Aktionstage fanden am 11. Juni an der Grundschule in Obermoschel und am 18. Juni an der Grundschule in Winnweiler statt. Ausgestattet mit einem Arbeitsheft durchliefen die Schülerinnen und Schüler fünf Stationen, um Erkenntnisse festzuhalten und Buchstaben für ein Lösungswort zu sammeln. Am Ende verdienten sich die Teilnehmenden so ihren „Sonnenführerschein“.
Die teilnehmenden Schulen zeigten sich begeistert von der Umsetzung und äußerten bereits den Wunsch, die Aktion im nächsten Jahr gerne fortzuführen. Das Gesundheitsamt zieht ebenfalls eine durchweg positive Bilanz und würde sich im kommenden Jahr über eine Beteiligung von weiteren Schulen aus der Region freuen.
Bei Interesse an der Hitzeolympiade 2027 können sich interessierte Schulen melden bei Gesundheitsmanagerin Emily Becker vom Gesundheitsamt Donnersbergkreis (ebecker@donnersberg.de, 06352/710-486). Das spielerische Lernkonzept gliederte sich in fünf Stationen.
1. Sonnencreme: Unter einer UV-Lampe wurde mit Sonnencreme gemalte Sonnen sichtbar gemacht, um die Absorption von UV-Strahlung, den passenden Lichtschutzfaktor, regelmäßiges Nachcremen und den Schutz vor Hautkrebs zu veranschaulichen.
2. Trinkmenge: Die Kinder schätzten ihren täglichen Wasserbedarf mit Bechern ab, um zu lernen, was die richtige Trinkmenge bei heißen Tagen ist. Auch wurde erklärt, dass gesunde Getränke sowie wasserreiches Obst den Grundbedarf decken und sich dieser bei großer Hitze sogar verdoppeln kann.
3. Bewegung: Bei einem dynamischen Staffellauf erlebten die Kinder sportliche Aktivität unter Sommerbedingungen und lernten die Bedeutung von Schattenpausen, zusätzlicher Flüssigkeit sowie das Verlegen von Sport in kühle Morgen- oder Abendstunden kennen.
4. Fühlboxen: Durch das Ertasten von Sonnenhüten, Sonnenbrillen und UV-Kleidung in Fühlboxen wurde vermittelt, wie die richtige Kleidung vor Sonnenstich, Augenschäden oder Hautkrebs schützt und warum helle Stoffe Hitze besser reflektieren.
5. Allgemeines Verhalten: Ein thematisches Sommer-Lied verankerte die Kernbotschaften wie das Suchen von Schatten und das richtige Trinkverhalten spielerisch im Gedächtnis der Kinder. red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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