„Handwerk wird auf den Straßen der Stadt buchstäblich ausgebremst“
Weniger Parkflächen: Ärger der Bürger in Karlsruhe hält an

Hier wurde Gehwegparken legalisiert – aber es ist weniger Platz als vorher foto: archiv
  • Hier wurde Gehwegparken legalisiert – aber es ist weniger Platz als vorher foto: archiv
  • hochgeladen von Jo Wagner

Kritik. Das massive Streichen von Parkflächen, die früher als „Karlsruher Gehwegparken“ toleriert waren, bewegt weiter die Bürger, denn sehr viele Stadtteile sind von diesen städtischen Änderungsmaßnahmen heftig betroffen.

Folge: Der bereits herrschende Parkdruck in der Stadt ist weiter angestiegen.
Kein Wunder, dass auch die Bürgervereine aktuell sehr viele Hinweise zum Thema Nachbesserungen (das „Wochenblatt“ berichtete) erhalten. Doch bislang ist keine Besserung in Sicht, denn die Stadt Karlsruhe hat weder einen Überblick in Sachen Parkflächen (das „Wochenblatt“ berichtete), noch ist eine Erfassung des aktuellen Zustands momentan in Arbeit, noch gibt’s bisher Ausgleichflächen.

„Das Karlsruher Stadtplanungsamt hat gründlich gearbeitet – und zwar wie meist gegen den Individualverkehr in Karlsruhe“, so die deutliche Kritik von „Mittelstand und Handwerk“ (MH)-Sprecher Gregor Wick: Parkflächen wurden beseitigt, das bislang tolerierte Gehwegparken wird jetzt bestraft, „Straßen wurden dadurch an vielen Stellen, vor allem in den älteren Stadtteilen, enger. So kommt der Verkehrsfluss oft zum Erliegen“, moniert Wick: „Die arbeitende Bevölkerung muss nun abends viel länger nach einem Parkplatz suchen, dazu wird das Handwerk auf den Straßen der Stadt buchstäblich ausgebremst.“

„MH“ trete zwar nicht als Wählervereinigung für Karlsruhe an, werde aber alle Stadträte, Gruppen und Fraktionen unterstützen, „die daran mitarbeiten wollen, dass Karlsruhe auch morgen noch eine prosperierende Stadt ist und nicht am Verkehrsinfarkt kollabiert“, so Wick. rj

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