VfB Stuttgart Frauen vor Duell beim FC Bayern München
- Die VfB-Frauen bereiten sich nach der Länderspielpause auf die Partie in München vor.
- Foto: Anouar Touir
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Stuttgart. Nach der Länderspielpause steht den Frauen des VfB Stuttgart eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe bevor: Die Mannschaft von Trainer Nico Schneck tritt beim amtierenden Deutschen Meister FC Bayern München an. Anpfiff ist um 18 Uhr, Sport1 überträgt die Partie live.
Elf VfB-Spielerinnen waren mit Nationalteams unterwegs
Elf Spielerinnen des VfB waren zuletzt auf Länderspielreisen. Bis Freitag sollen sie nach und nach auf den Trainingsplatz in Bad Cannstatt zurückkehren. Während der Abstellungen trainierte der verbliebene Teil des Kaders in kleineren Gruppen und arbeitete laut Verein verstärkt an individuellen Themen.
Luzie Zähringer, die erstmals für Deutschland nominiert worden war, und Lenelotte Müller nach ihrem Einsatz für die deutsche U19 absolvierten bereits am Donnerstag wieder Einheiten mit dem Team. Dafina Redzepi, die für Deutschlands U23 debütierte, arbeitete regenerativ. Torhüterin Laura Giuliani stieß nach ihren Einsätzen für Italien zur Krafteinheit dazu.
Auch Mira Arouna feierte ihr Debüt für die deutsche U23. Ada Achcinska, Nicole Billa und Giuliani bestritten nach Angaben des Vereins erfolgreiche WM-Qualifikationsspiele mit ihren Nationalmannschaften.
Schneck: Chancen gegen Bayern erarbeiten
Trainer Schneck erwartet gegen Bayern München ein Spiel gegen einen Gegner mit hoher individueller Qualität. Seine Mannschaft wolle dennoch eigene Abläufe umsetzen und sich Torchancen erarbeiten. „Wir wollen es ihnen so schwer wie möglich machen“, sagte Schneck.
Aus seiner Zeit beim SC Freiburg kennt der Trainer enge Partien gegen die Münchnerinnen, darunter ein 2:2 mit einem Gegentor in der 93. Minute sowie eine 1:2-Niederlage. Für eine Überraschung gegen Bayern brauche es nach seiner Einschätzung eine sehr starke Torhüterleistung, hohe Effizienz vor dem gegnerischen Tor und auch Glück.
Belastungssteuerung entscheidet über Aufstellung
Welche Spielerinnen nach den Einsätzen für ihre Nationalteams für die Partie zur Verfügung stehen, soll sich erst in den kommenden Trainingseinheiten entscheiden. Einige Akteurinnen hätten zuletzt eine hohe Belastung gehabt und müssten dosiert ins Mannschaftstraining integriert werden. Der große Kader könne diese Belastung personell auffangen. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |