Karlsruher mit Premiere beim UniBowl - Punkteverhältnis von 102:0
"KIT SC Engineers" sind erneut "Deutscher Hochschulmeister"

Spielszene der "Engineers"
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  • Foto: Timothee Kammies - www.facebook.com/tvisualsofficial
  • hochgeladen von Jo Wagner

Football. Zum zehnten Mal insgesamt und zum fünften Mal in Folge haben sich die "KIT SC Engineers" am vergangenen Wochenende den Titel des deutschen Hochschulmeisters sichern können. Beim Turnier in Karlsruhe verteidigten die "Engineers" gegen die "Paderborn Unicorns" sowie die "HSU Snipers" aus Hamburg den Pokal und bauten damit ihre seit 2013 bestehende Siegesserie weiter aus.

Mit vier Siegen aus vier Spielen und einem Punkteverhältnis von 102:0 sorgte die Mannschaft von Headcoach Falco Böllhoff außerdem für eine Premiere beim UniBowl: Zuvor war es noch nie einer Mannschaft gelungen, in der Defensive über das gesamte Turnier hinweg eine weiße Weste zu behalten.
Im ersten Spiel des Turniers traten am Samstagvormittag die "Engineers" gegen ihre Gäste aus Paderborn an. Die "Unicorns" waren die Reise in die Fächerstadt mit gerade einmal 13 einsatzfähigen Spielern angetreten. Trotz des tapferen Kampfes der Gäste entwickelte sich dadurch ein sehr einseitiges Spiel, sodass in der Halbzeit einige Anpassungen vorgenommen wurden. Fünf Spieler der Engineers streiften sich selbstlos Trikots der Unicorns über und bestritten das verbleibende Turnier für Paderborn. Das Spiel endete dennoch mit einem klaren 41:0-Sieg für die Engineers, wobei in der Offensive Tight End Jonathan Gürtler, Wide Receiver Thomas Thorn sowie Running Back Niclas Dotzauer Touchdowns erzielten. In der Defensive sorgte außerdem Defensive End Christoph Hofer für einen Safety, während es Defensive Back Fabian Pünder gelang, mit zwei zum Touchdown zurückgetragenen Interceptions Top-Scorer des Spiels zu werden. Pünder sammelte über die zwei Tage hinweg fünf Interceptions und hatte damit großen Anteil an der überragenden Leistung der "Engineers"-Defensive.

Im zweiten Spiel des Tages setzten sich die "HSU Snipers" von der Bundeswehr-Universität in Hamburg mit 12:2 gegen die Paderborn "Unicorns" durch. Philipp Pünder, Bruder von "Engineers"-Safety Fabian Pünder und eigentlich Gast-Spieler der "Engineers", erzielte dabei mit einem geblockten und in die Endzone zurückgetragenen Extrapunkt die einzigen Punkte für Paderborn.

Das letzte Spiel des ersten Turniertages bestritten die "HSU Snipers" und die "Engineers". Erneut lieferte vor allem die Defensive der Hausherren eine beinahe makellose Leistung ab. Immer wieder konnten die Abwehrreihen den Ball in mehr als vorteilhafter Position für ihre Offensive zurückgewinnen. Am Ende stand ein 26:0-Sieg der "Engineers" zu Buche. Dabei waren in der Offensive Wide Receiver Thomas Thorn nach Pass von Jonas Lohmann sowie Tight End Niklas Gauly nach Pass von Manuel Kuberczyk mit Touchdowns erfolgreich. In der Defensive konnte außerdem Cornerback Ian Fitzgerald einen zu hohen Snap der Hamburger in deren Endzone aufnehmen und so einen Touchdown erzielen.
Gut ausgeruht starteten alle Mannschaften am Sonntag in den zweiten und letzten Turniertag. Im ersten Spiel setzten sich die "HSU Snipers" deutlich mit 42:0 gegen die weiterhin stark dezimierten Paderborn Unicorns durch. Die "Unicorns" standen damit bereits frühzeitig als drittplatziertes Team des Turniers fest.

Im zweiten Spiel standen sich erneut die "Engineers" und die "Unicorns" gegenüber. Dabei taten sich die Gastgeber deutlich schwerer als noch am Vortag und konnten sich offensiv kaum gegen die tapfer kämpfenden Abwehrreihen der Paderborner durchsetzen. Erst in der zweiten Halbzeit platzte der Knoten als Running Back Jan Krämer mit einem Touchdown-Lauf das 7:0 erzielte. Wide Receiver Michael Zimprich erhöhte kurz darauf nach Pass von Manuel Kuberczyk auf 14:0, was auch der Endstand war.

Die Ausgangslage für das letzte Spiel des Turniers war damit klar: Um den Pokal nach Hamburg zu entführen, mussten die "Snipers" mit einer Differenz von mindestens 27 Punkten gegen die "Engineers" gewinnen. Diese Herkulesaufgabe erwies sich jedoch als deutlich zu schwer, da die "Engineers"-Defensive auch am zweiten Turniertag keinen Zweifel an ihrer spielerischen Dominanz aufkommen ließ. In der Offensive sorgten Running Back Jan Krämer sowie Wide Receiver Simon Saurbier nach Pass von Manuel Kuberczyk für die Touchdowns der "Engineers". Kicker Jonas Lohmann erzielte außerdem zwei Field Goals und Defensive End Christoph Hofer erzielte einen weiteren Safety für seine Defensive.
Das Spiel endete schließlich mit einem 21:0-Sieg für die "Engineers", womit sich die Mannschaft nun ein weiteres Jahr mit dem Titel des deutschen Hochschulmeisters schmücken darf. (ng)

Infos: www.kitsc-engineers.de

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