Karlsruher SC erlebt torreiches Heimspiel gegen Wolfsburg
- Der Karlsruher SC absolvierte sein Heimspiel gegen Wolfsburg im BBBank Wildpark.
- Foto: Anouar Touir
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Karlsruhe. Der Karlsruher SC hat am 3. Spieltag der 2. Bundesliga im BBBank Wildpark gegen den Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg verloren. Nach zwei frühen Führungen musste sich die Mannschaft von Trainer Max Senft am 29. August mit 2:5 geschlagen geben.
KSC startet mit zwei Führungen
Der KSC begann vor 28.143 Zuschauenden druckvoll. Bereits in der 7. Minute führte eine einstudierte Eckballvariante zum 1:0: Marvin Wanitzek brachte den Ball auf Marcel Franke, dessen Ablage Shio Fukuda im Zentrum verwertete. Wolfsburg antwortete nur drei Minuten später durch Alexander Bernhardsson, der eine Flanke von Fabian Reese zum 1:1 einköpfte.
Die Karlsruher Reaktion folgte unmittelbar. In der 12. Minute traf Wanitzek aus rund 18 Metern zur erneuten Führung. Danach blieb die Partie offen. Kevin Wiethaup verfehlte das Wolfsburger Tor knapp, auf der Gegenseite kam Bernhardsson erneut gefährlich zum Abschluss. Auch Louey Ben Farhat hatte nach einem langen Ball eine gute Gelegenheit, scheiterte aber an VfL-Torhüter Jakub Zielinski.
Wolfsburg dreht das Spiel vor der Pause
In der 28. Minute glich Reese mit einem Schuss aus halblinker Position zum 2:2 aus. Kurz vor der Pause hatte Wanitzek nach einem Ballverlust der Gäste noch die Chance auf einen weiteren Treffer, konnte Zielinski aber nicht überwinden. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf Vinicius Souza aus großer Distanz zum 2:3.
KSC drängt auf den Ausgleich
Zur zweiten Halbzeit brachte Senft den 17 Jahre alten John Davis Meyer für Fukuda, der nach überstandener Muskelverletzung laut Vereinsangaben noch nicht für mehr Spielzeit vorgesehen war. Wolfsburg hatte zunächst mehr Ballbesitz und kam nach einem Konter über Bernhardsson zu einer weiteren Chance, die KSC-Torhüter Hans Bernat parierte.
Später erhöhte Karlsruhe wieder den Druck. Der eingewechselte Lilian Egloff kam nach Direktpassspiel am Strafraum zum Abschluss, sein Schuss wurde zur Ecke abgefälscht. Rund 15 Minuten vor dem Ende prüfte Wanitzek erneut Zielinski, blieb aber ohne Erfolg.
Späte Tore entscheiden die Partie
In der Schlussphase traf Hauke Wahl nach einer Ecke per Kopf zum 2:4. In der Nachspielzeit erhöhte Reese nach einem Ballverlust im Karlsruher Strafraum auf 2:5.
Der KSC begann im 4-4-2 mit Raute. Santeri Väänänen und Viktor Bergh standen erstmals in der Startelf. Pinto Pedrosa und Moritz Broschinski fehlten laut Vereinsangaben wegen Sprunggelenkproblemen. Lilian Egloff kehrte nach einer Blessur in den Kader zurück, Sandro Tremoulet saß erstmals seit seinem Wechsel auf der Karlsruher Bank.
KSC: Bernat – Jung (81. Scholl), Franke, Kobald, Ofli – Wiethaup (58. Egloff), Väänänen (58. Zor), Bergh, Wanitzek – Fukuda (46. Meyer), Ben Farhat (58. Eichinger)
Wolfsburg: Zielinski – Fischer, Wahl, Angely, Maehle – Souza, Rexhbecaj (71. Gerhardt), Damar (65. Svanberg) – Bernhardsson (79. Besio), Shiogai (65. Glatzel), Reese
Tore: 1:0 Fukuda (7.), 1:1 Bernhardsson (10.), 2:1 Wanitzek (12.), 2:2 Reese (28.), 2:3 Souza (45+2.), 2:4 Wahl (88.), 2:5 Reese (90+5.). Gelbe Karte: Souza (80.). Schiedsrichter: Lars Erbst. Zuschauende: 28.143, davon 26.794 im Heimbereich und 1.349 im Gästebereich.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |