Druck beim KSC: Senft vor Duell mit Miro Klose – Stürmerfrage offen
- Maximilian Senft und der KSC stehen gegen Nürnberg unter Druck (Archivbild)
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Karlsruhe. Für den Karlsruher SC geht es am Samstag, 19. September, gegen den 1. FC Nürnberg darum, nach zwei deutlichen Heimniederlagen wieder Stabilität zu zeigen. Anstoß in der 2. Fußball-Bundesliga ist um 13 Uhr, übertragen wird die Partie bei Sky.
KSC-Trainer Maximilian Senft trifft dabei erneut auf Miroslav Klose. Der 37-Jährige hat gute Erinnerungen an das bisherige Trainerduell mit dem früheren Weltklasse-Stürmer. Im März 2023 gewann Senft mit der SV Ried in Österreich 2:1 auswärts gegen Klose und den SCR Altach.
Senft sagte, er habe Klose damals als „herzlich und bodenständig“ erlebt. Er selbst sei zu dieser Zeit noch ein Novize in der österreichischen Bundesliga gewesen, Klose dagegen „der WM-Held“. Dennoch sei ihm der Weltmeister von 2014 „auf Augenhöhe“ begegnet. Das habe er als „sehr wertschätzend“ empfunden.
Nürnberg kommt mit viel Schwung nach Karlsruhe
Sportlich steht der KSC vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Nach zwei klaren Heimniederlagen nacheinander drohen die Badener vor der Länderspielpause in der Tabelle weiter nach unten zu rutschen. Nürnberg ist dagegen mit 13 von 15 möglichen Punkten in die Saison gestartet.
Senft bezeichnete den FCN als „eine Mannschaft der Stunde“. Die Franken hätten „sehr viel Offensivqualität“, warnte der KSC-Coach. Für Karlsruhe wird deshalb vor allem wichtig, defensiv stabiler aufzutreten und die eigenen Chancen konsequenter zu nutzen.
Stürmerfrage beim KSC bleibt offen
Ob der KSC nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Moritz Broschinski in der Offensive noch einmal nachrüstet, ließ Senft offen. Der Stürmer wird nach einer Operation am Sprunggelenk voraussichtlich für den Rest des Jahres fehlen.
„Der Markt ist begrenzt“, sagte Senft. Der Verein wolle seinen Weg langfristig denken und „keine Schnellschüsse“ machen. Ob ein passender Stürmer verfügbar und machbar sei, werde sich in den nächsten Tagen oder Wochen zeigen. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |