Klimacamp in der Günther-Klotz-Anlage: Zwei Wochen Versammlung mit rund 1.000 Menschen
- In der Günther-Klotz-Anlage kann es während des Klimacamps enger werden, weil große Grünflächen genutzt werden.
- Foto: Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
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Karlsruhe. In der Günther-Klotz-Anlage startet am Donnerstag, 13. August, das „System Change Camp“. Bis einschließlich Donnerstag, 27. August, nutzen die Teilnehmenden große Teile der Grünflächen. Das kann die Wege durch die Anlage und den Platz zum Aufenthalt spürbar verändern.
Das Bildungs- und Aktionsnetzwerk Wandel e. V. hat die Versammlung angemeldet und führt sie als Klimacamp durch. Die Veranstalter rechnen nach Angaben der Stadt mit rund 1.000 Teilnehmenden.
Workshops und Diskussionen zu Klima- und Umweltgerechtigkeit
Ziel des Camps ist es, über Ursachen und Folgen der Klima- und Biodiversitätskrise zu informieren und für die Auswirkungen auf natürliche Lebensgrundlagen zu sensibilisieren. Das Programm umfasst Workshops, Diskussionsveranstaltungen sowie weitere Informations- und Bildungsangebote zu Themen rund um Klima- und Umweltgerechtigkeit.
Während des Versammlungszeitraums nutzt das Camp einen Großteil der Grünflächen in der Günther-Klotz-Anlage. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, erinnert das Ordnungs- und Bürgeramt außerdem daran, dass Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz grundsätzlich nur anmeldepflichtig sind und keine behördliche Genehmigung brauchen. Einschränkungen oder ein Verbot kommen demnach nur in begründeten Ausnahmefällen in Betracht und unterliegen hohen rechtlichen Anforderungen.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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