Karlsruhe geht gegen Geisterradler vor: Radwege bekommen neue Warnhinweise
- Ein Radweg in der Stadt, auf dem neue Piktogramme und Schilder vor Fahren in falscher Richtung warnen.
- Foto: Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
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Karlsruhe. Wer mit dem Rad gegen die Fahrtrichtung unterwegs ist, bringt sich und andere in Gefahr. In Karlsruhe startet jetzt eine städtische Kampagne gegen das sogenannte Geisterradeln. Sie soll Radfahrende dafür sensibilisieren, wie schnell es dabei zu Unfällen kommen kann.
Ein Beispiel nennt die Stadt selbst. Vor zwei Jahren starb am Adenauerring ein Mensch bei einem Unfall, der durch einen Geisterradler verursacht wurde.
Mehr Schilder und Piktogramme an bekannten Problemstellen
Die Kampagne setzt vor allem auf sichtbare Hinweise im Alltag. Radwege, auf denen besonders häufig Menschen in falscher Richtung fahren und auf denen es bereits Unfälle gab, stattet die Stadt künftig mit deutlich sichtbaren Piktogrammen und Schildern aus. Sie sollen auf die falsche Benutzung hinweisen.
Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sagt: "Vielen Radfahrenden ist gar nicht bewusst, wie sehr sie sich und andere in Gefahr bringen", und weiter: "das ist alles andere als ein Kavaliersdelikt". Autos rechneten an Einmündungen nicht mit Verkehr aus der falschen Richtung. Auf schmalen Wegen, etwa entlang des Adenauerrings, könne es außerdem schnell zu Konflikten mit anderen Radfahrenden sowie Fußgängerinnen und Fußgängern kommen.
Mentrup betont außerdem: "Unkenntnis der Situation ist keine Ausrede". Wie die Stadtverwaltung mitteilt, richtet sich die Kampagne damit gezielt an Strecken, auf denen Geisterradeln besonders häufig vorkommt.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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