Karlsruhe entwickelt KI-Ideen für eine verlässlichere Energieversorgung
- Künstliche Intelligenz kann Unternehmen, Kommunen und Energieversorger bei der Planung und Steuerung von Energiesystemen unterstützen.
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Karlsruhe. Künstliche Intelligenz könnte Energieprojekte schneller voranbringen, Stromnetze besser überwachen und die Versorgung widerstandsfähiger machen. Unternehmen, Kommunen, Behörden, Forschungseinrichtungen und KI-Anbieter entwickelten dafür am 13. Oktober im Smart Production Park Karlsruhe erste Projektideen.
Die KI-Challenge Energieversorgung nahm vier Themen in den Blick: Genehmigungsverfahren, kritische Infrastruktur, intelligentes Energiemanagement und resiliente Energieversorgung. Die Wirtschaftsförderung Karlsruhe organisierte die Veranstaltung gemeinsam mit der KI-Allianz Baden-Württemberg, dem Fraunhofer IOSB, dem CyberForum und der IHK Karlsruhe.
Vier Arbeitsgruppen entwickeln Ansätze
Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmenden in vier Gruppen. Sie beschäftigten sich mit KI-gestützten Genehmigungsprozessen für Energieprojekte, der Überwachung und vorausschauenden Wartung kritischer Infrastruktur, datenbasiertem Energiemanagement sowie Risikoanalysen und Notfallplanung.
Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup erklärte: „Eine sichere und leistungsfähige Energieversorgung ist für Unternehmen ebenso entscheidend wie für Kommunen. Gleichzeitig verfügen wir in Karlsruhe und der Region über große Kompetenz in Forschung, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Bei der KI-Challenge bringen wir dieses Wissen mit konkreten Aufgaben aus der Praxis zusammen“.
Auch eine Delegation aus der ukrainischen Partnerstadt Winnyzja nahm während ihres Aufenthalts in Karlsruhe teil. Der stellvertretende Bürgermeister Vladyslav Skalskyy berichtete über Erfahrungen ukrainischer Kommunen unter den Bedingungen des Krieges.
Die beteiligten Partner werten die erarbeiteten Ideen nun aus. Anschließend wollen sie klären, welche Ansätze sie weiter ausarbeiten und in gemeinsamen Projekten fortführen können. Für Bürgerinnen und Bürger können digitale und KI-gestützte Lösungen langfristig eine zuverlässigere und stärker an ihren Bedürfnissen orientierte Energieversorgung ermöglichen.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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