Exzellenzuniversität: KIT verteidigt erfolgreich seinen Titel
- Freude über die Auszeichnung: Das KIT ist erfolgreich in der Exzellenzstrategie und verteidigt seinen Titel als Exzellenzuniversität
- Foto: Cynthia Ruf, KIT
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Karlsruhe. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat sich erfolgreich in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder durchgesetzt. Nach Begutachtung durch ein international besetztes Expertenkomitee Anfang Dezember vergangenen Jahres hat die Exzellenzkommission am heutigen Mittwoch, 11. März 2026, bestätigt: Das KIT darf weiter den Titel Exzellenzuniversität tragen.
Damit verbunden ist eine Förderung von insgesamt bis zu 105 Millionen Euro in den nächsten sieben Jahren. Die Exzellenzstrategie ist der universitäre Wettbewerb im deutschen Wissenschaftssystem. Von bisher zehn Exzellenzuniversitäten und einem Verbund werden ab Januar 2027 neun Universitäten und ein Verbund weiter gefördert. „Wir sind überglücklich. Das ist der Lohn für die großen Anstrengungen der vergangenen Jahre“, so KIT-Präsident Professor Jan S. Hesthaven. „Damit können wir unsere internationale Spitzenstellung in der Forschung weiter stärken und unsere Vision ‚Science for Impact‘ noch schneller umsetzen. Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern mutige Lösungen, die Wissenschaft und Gesellschaft in Partnerschaft entwickeln müssen.“ Die heutige Entscheidung zeige, dass das KIT die Mitglieder der Exzellenzkommission von den Erfolgen der vergangenen sieben Jahren habe überzeugen können. "Diese haben belegt, dass unsere Forschung zur Weltspitze gehört und große gesellschaftliche Relevanz hat", so Professor Oliver Kraft, Vizepräsident Forschung, Lehre und Akademische Angelegenheiten: "Das ist Ansporn und Auftrag für die Zukunft.“
KIT überzeugt Gutachter mit exzellenter Forschungsleistung
Die Forschungsstärken liegen vor allem an der Schnittstelle von Ingenieur- und Naturwissenschaften. Sie reichen von Quantentechnologien über Batterie- und Materialforschung bis hin zu Gesundheitstechnologien. So wurde die Zahl der eingeworbenen Sonderforschungsbereiche deutlich gesteigert und mehr Spitzenpositionen in Rankings erreicht. Forscherinnen und Forscher erhielten mehr Auszeichnungen. Zudem richtete das KIT knapp 50 zusätzliche Professuren ein, verdreifachte die Anzahl an Tenure-Track Professuren und erhöhte den Frauenanteil um ein Drittel.
Förderung als Exzellenzuniversität stärkt gesellschaftsrelevante Forschung
Die mit der Förderung als Exzellenzuniversität verbundenen finanziellen Möglichkeiten will das KIT nutzen, um die drei Säulen seiner Vision „Zukunft gestalten“, „Wissenschaft und Innovation vorantreiben“ sowie „Talente fördern“ erfolgreich zu stärken und mit gezielten Maßnahmen voranzutreiben. Seine Spitzenforschung baut das KIT konsequent weiter aus. Das Förderinstrument "Research Infrastructures in Research-Oriented Teaching" trage dazu bei, die großen Forschungsinfrastrukturen des KIT in innovative Lehr- und Lernformate zu integrieren.
Zusätzlich will das KIT künftig noch mehr in eigene Stärken investieren. Die beiden Exzellenzcluster in der Batterie- und Materialforschung passen genauso zur Hightech Agenda der Bundesregierung wie die Themen Cyber Security, Mikroelektronik, Quanten- und Fusionsforschung. Die Forschung an Gesundheitstechnologien wird weiter ausgebaut und der Transfer der Forschungsergebnisse in die Gesellschaft durch die bestehenden Reallabore gefördert.
Die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder
Ziel der Exzellenzstrategie ist es, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern. Bis Ende 2026 gibt es in Deutschland zehn Exzellenzuniversitäten und einen Exzellenzverbund. Von diesen werden nach der heutigen Entscheidung neun Universitäten und ein Verbund ab 2027 weiter gefördert. Voraussetzung für die Bewerbung um den Titel Exzellenzuniversität sind mindestens zwei erfolgreich eingeworbene Exzellenzcluster.
Autor:Jo Wagner |
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