Sammler mit der Sammelbüchse unterwegs
Volksbund bittet um Unterstützung für seine Arbeit
Die Generation der direkten Zeitzeugen verlässt uns, und für viele junge Menschen droht die Vergangenheit zu einer bloßen Jahreszahl im Geschichtsbuch zu werden. Doch gerade in einer Zeit globaler Umbrüche benötigt die Mahnung zum Frieden eine umso deutlichere Stimme.
Darauf weist auch Papst Leo XIV. in seiner Enzyklika Magnifica Humanitas hin:
„Wir erleben einen besorgniserregenden Verlust an historischem Gedächtnis. Das Verblassen direkter Zeitzeugenberichte erleichtert eine verzerrte Umschreibung der Vergangenheit. Ohne eine lebendige Erinnerung an die Schrecken des Krieges besteht die Gefahr, dass politische Entscheidungen auf der Grundlage von Machtkalkülen getroffen werden.“
Als Hüter der Erinnerung und Brückenbauer der Versöhnung stellt sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge diesen Herausforderungen. Seine Arbeit beschränkt sich nicht auf die Pflege von Kriegsgräberstätten als Mahnmale gegen das Vergessen. Der Volksbund macht diese Orte zu Lernorten für Frieden und Verständigung.
In internationalen Workcamps sowie in seiner Jugend- und Bildungsarbeit bringt der Volksbund jährlich tausende junge Menschen zusammen. Sie setzen sich mit den Fragen von Krieg und Frieden auseinander, bauen Vorurteile ab und lernen, Manipulationen zu erkennen.
Diese Arbeit wird überwiegend durch Spenden und freiwillige Zuwendungen finanziert. Deshalb bittet der Volksbund um Unterstützung der diesjährigen Sammlung. Bis Anfang Dezember sind ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler in der Region unterwegs und freuen sich über jede Spende. Spenden können auch auf das Konto des Volksbunds Nordbaden (IBAN: DE34 6005 0101 0001 0099 90) überwiesen werden.
Wer sich als Sammlerin oder Sammler engagieren möchte, kann sich unter 0721/23020 an die Geschäftsstelle wenden. Gemeinsam lassen sich Erinnerung bewahren und Frieden fördern.
Autor:Stefanie Gartner aus Karlsruhe |
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