Karlsruher Mathesommer 2026:
Förderangebot für Grundschüler:innen nach nur zwei Wochen nahezu ausgebucht

Gegen Mathefrust: Der Karlsruher Mathesommer fördert Kinder individuell und passgenau. 
 | Foto: Eric Hund/Karlsruher Mathesommer
  • Gegen Mathefrust: Der Karlsruher Mathesommer fördert Kinder individuell und passgenau.
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Die kostenfreie Sommerschule, die die Pädagogische Hochschule Karlsruhe seit 2021 veran-staltet, unterstützt Grundschüler:innen dabei, fit zu werden in Mathe für das nächste Schuljahr, und bietet Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, ihre mathematikdidaktischen Kompetenzen in der Praxis anzuwenden. Anmeldungen für 2026 sind noch per Warteliste möglich.

Der Karlsruher Mathesommer der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) steht dieses Jahr besonders hoch im Kurs. Nach nur zwei Wochen war die sechste Auflage der kostenfreien Sommerschule für Kinder, die in die zweite, dritte oder vierte Klasse kommen, mit 100 Anmeldungen auf 108 Plätze nahezu ausgebucht. Anmeldungen sind noch per Warteliste möglich.

Etwas gegen Matheprobleme und Mathefrust tun

„So schnell waren die Plätze noch nie vergeben“, sagt PHKA-Mathematikdidaktiker Prof. Sebastian Wartha, der den Karlsruher Mathesommer 2021 als Reaktion auf Homeschooling und Wechselunterricht ins Leben gerufen hatte. „Offensichtlich ist der Bedarf sehr groß, etwas gegen Matheprobleme und Mathefrust zu tun. Wir freuen uns sehr, dass unser Angebot so gut angenommen wird und wir Grundschüler:innen erfolgreich dabei unterstützen können, in Mathe fit zu werden für das neue Schuljahr“, so Wartha, der an der PHKA auch die Beratungsstelle Rechenstörungen leitet.

Tragfähige Zahlvorstellungen aufbauen

Der Karlsruher Mathesommer, der dieses Jahr vom 7. bis 11. September stattfindet, fördert das Ablösen vom zählenden Rechnen, den Aufbau eines Stellenwertverständnisses sowie Rechenstrategien für Plus und Minus und hilft dabei, tragfähige Zahlvorstellungen aufzubauen. Jeweils zwei PHKA-Lehramtsstudierende, die sich zuvor im Rahmen von Lehrveranstaltungen für den Mathesommer qualifiziert haben, üben spielerisch mit Schüler:innen in Kleingruppen von maximal sechs Personen.

Als angehende Grundschullehrer:innen profitieren sie vom Mathesommer, weil sie hier ihre mathematikdidaktischen Kompetenzen in der Praxis anwenden sowie ihre organisatorischen und methodischen Fähigkeiten weiter ausbauen können. Dieses Jahr gibt es 18 Lerngruppen für maximal 108 Kinder, insgesamt unterstützen circa 45 PHKA-Lehramtsstudierende, sechs Supervisions-Lehrkräfte sowie zwölf Expertise-Kinder – das sind Schülerinnen und Schüler, die besonders gut darin sind, anderen Mathematik zu erklären.

Diagnose-Gespräche für 200 Kinder

Im Vorfeld jedes Karlsruher Mathesommers führen Mitarbeitende der PHKA-Beratungsstelle Rechenstörungen sowie PHKA-Lehramtsstudierende für circa 200 Kinder 20- bis 40-minütige Diagnose-Gespräche. Finanzielle Unterstützung bekommt der Mathesommer seit 2021 von der Vector Stiftung. Seit 2024 gibt es außerdem den Heilbronner Mathesommer. Er findet in Kooperation der PHKA-Beratungsstelle Rechenstörungen und der Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken gemeinnützige GmbH statt.

Weitere Informationen zum Karlsruher Mathesommer stehen zur Verfügung auf https://www.ph-karlsruhe.de/projekte/karlsruher-mathesommer.

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Autor:

Regina Thelen aus Karlsruhe

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