Traumstart in die Oberliga
Dansenberger Zweite gewinnt gegen Worms

Fehlerfrei vom Kreis und von der Siebenmeterlinie: Niklas Jung.
  • Fehlerfrei vom Kreis und von der Siebenmeterlinie: Niklas Jung.
  • Foto: TuS 04 KL-Dansenberg
  • hochgeladen von Michael Holstein

Mit einer Energieleistung drehte die 2. Herrenmannschaft des TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg nach 8:11-Pausenrückstand das Heimspiel gegen die favorisierte HSG Worms und siegte am Ende nicht unverdient mit 22:20. Dem Dansenberger Perspektivteam glückte dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang ein Saisonstart nach Maß.

Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie und beschränkten sich in erster Linie darauf die Defensive zu stabilisieren. So entwickelte sich ein zähes Spiel mit wenig Spielfluss und hoher Fehlerquote. Davon profitierten zunächst die Gäste, die mit schnell vorgetragenen Kontern zu erfolgreichen Torabschlüssen kamen. Bis zum 5:5 (16. Minute) durch den dritten Treffer von Rechtsaußen Frederik Bohm sahen die rund 150 Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe. In den folgenden zehn Minuten sollten die TuS-Angreifer dann nur noch ein Mal erfolgreich sein, während sich die Gäste deutlich treffsicherer zeigten und bis zur 26. Minute mit 6:11 in Führung gingen. Die Umstellung des Abwehrsystems und die beiden Treffer von Niklas Jung und Sebastian Benkel zum 8:11-Pausenstand verhinderten einen größeren Rückstand.

Für die zweite Halbzeit war klar, dass mit einer ähnlich hohen Fehlerquote wie im ersten Durchgang nichts zu holen sein würde, gegen einen Gegner, der dies bis dahin gut zu nutzen wusste. TuS-Trainer Sebastian Wächter blieb zu Beginn der offensiveren Abwehrvariante treu, wechselte jedoch das Personal. Roman Bold nahm die Position in vorderster Reihe ein uns stellte die HSG-Angreifer vor große Probleme, beim Bemühen ein strukturiertes Positionsspiel aufzuziehen. Mit dieser taktischen Maßnahme und dem sich nun mehr und mehr steigernden Markus Seitz zwischen den Pfosten, zog die junge TuS-Truppe beim 14:14 in der 42. Minute gleich. Eine 2-Minuten-Strafe gegen TuS-Kapitän Jannik Grunau stoppte die Aufholjagd nur kurzfristig. Nach dem 14:17 (44.) durch den besten Gästeakteur Konstantin Herbert, startete der TuS-Express erneut durch. Zweimal Niklas Jung sowie Max Dettinger und Marco Holstein stellten beim 18:18 wieder auf Gleichstand. Nach einem Ballgewinn war es dann soweit. Jannik Grunau schloss einen Tempogegenstoß mit einem feinen Heber erfolgreich ab und brachte seine Farben erstmals seit dem 1:0 wieder in Führung (21:20, 59.). Den Schlusspunkt setzte wenige Sekunden vor Spielende Maurice Lamotte mit seinem Treffer zum 22:20.

Jetzt kannte der Jubel keine Grenzen. Mit unermüdlichem Kampfgeist und unglaublicher Leidenschaft schaffte die Zweite die Wende. Ein Erfolg der Willensstärke, die dieses Team auszeichnet. Wo es noch hapert ist offensichtlich, aber vieles hat schon gut funktioniert. Die Abwehr steht und kann auch flexibel auf den Gegner reagieren. Das effektive Zusammenspiel zwischen Rückraumschütze Marco Holstein und Kreisläufer Niklas Jung war mit entscheidend für die erfolgreiche Aufholjagd. Am Ende steht aber eine geschlossenen Mannschaftsleistung, in der jeder seinen Teil zur geglückten Oberligapremiere beigetragen hat.

TuS 04 KL-Dansenberg 2
Markus Seitz und Simon Egelhof (im Tor), Max Dettinger (1), Benjamin Jusufbegovic, Sebastian Benkel (2), Maurice Lamotte (1), Tobias Wächter, Jannik Grunau (1), Marco Holstein (5), Niklas Jung (6/2), Frederik Bohm (4), Paul Poloczek, Timo Holstein (2), Roman Bold. Trainer: Sebastian Wächter.

HSG Worms
Adrian Taday und Jan Gabrys (im Tor), Moritz Happersberger, Julius Herbert (4), Luca Steinführer (3), Pascal Theuer, Robin Von Lauppert (1), Konstantin Herbert (5/1), Marvin Seyfried (3/1), Tim Freitag (1), Markus Metzdorf, Moritz Brestrich (2), Timo Hochgesand, Janis Hafer (1). Trainer: Marco Tremmel.

Schiedsrichterinnen: Andrea Zintel / Aleksandra Jelicic (St. Ingbert)
Zuschauer: 150
Siebenmeter: 2/2, 2/4
Zeitstrafen: 5 : 6
Rote Karte: Sebastian Benkel (Dansenberg, 3. Zeitstrafe, 60.)
Der Spielfilm: 1:0, 5:5, 6:11, 8:11 (Halbzeit), 10:12, 14:14, 15:18, 20:20, 22:20 (Endstand)

Autor:

Michael Holstein aus Kaiserslautern-Süd

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