Dauerausstellung von Gongshi-Suiseki- Steinen im Kulturviereck
Richard Sang Collection

Die ausgestellten Steine sind nicht von Menschenhand geformt - allein Wind und Regen haben die außergewöhnlichen Formen entstehen lassen.
  • Die ausgestellten Steine sind nicht von Menschenhand geformt - allein Wind und Regen haben die außergewöhnlichen Formen entstehen lassen.
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  • hochgeladen von Markus Pacher

Haßloch. Auf großes Interesses stieß die Eröffnung der Dauerausstellung von Gongshi-Suiseki- Steinen im Kulturviereck in Haßloch. Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld nannte diese Ausstellung ein Alleinstellungsmerkmal, das in Deutschland einmalig ist. Bürgermeister Lothar Lorch dankte insbesondere dem Spender, dem Haßlocher Unternehmer Richard Sang ,der die Sammlung von zirka 130 interessanten Steinen testamentarisch der Gemeinde vermachte, sein besonderer Dank galt auch dem engagierten Haßlocher Bürger Rudi Ritter, der sich bei der Verwirklichung der Präsentation einbrachte. Auch den Namen gab der edle Spender: „Richard Sang Collection“. Von der Sammlung sind siebzig Unikate in Vitrinen ausgestellt, der höchste Stein misst 141 Zentimeter. Die Steine sind nicht von Menschenhand geformt, allein Wind und Regen haben die zum Teil bizarren Formen entstehen lassen. Um sich in diese Gebilder einzudenken, braucht es viel Zeit. Richard Sang liefert dazu in dem Vorwort der Broschüre die treffenden Interpretationen: „Die Natur offenbart uns immer wieder viele Wunder, nicht nur in Fauna und Flora, sondern auch im Gestein, aus dem der größte Teil unseres Erdmantels (Erdkruste) besteht. Wer spürt nicht schon die Erhabenheit gewaltiger Felsgebirge, bewundert nicht bizarre Formationen in Schluchten, Höhlen und Grotten, bedrohlich wirkende Steilküsten oder war fasziniert vom Farbenspiel mancher Sedimentschichten im untergehenden Sonnenlicht“, beschreibt Richard Sang seine intensive Beziehung zu diesem Teil der Natur. In dieser Ausstellung im Kulturviereck gibt es kleine Steine, die an Berge, Wasserfälle und Grotten erinnern. Manche wiederum gleichen Tieren, in manchen Exponaten kann man moderne abstrakte Kunstwerke erkennen. „Diese komplexe Steinwelt hat mich fasziniert, sie gibt Raum zum Nachdenken über unsere Welt. Das war für mich der Grund, mich mit den Steinen zu beschäftigen, eine räumliche Welt zu schaffen, in der diese Exemplare ihren Platz finden. Ich begriff wie vielfältig die Schöpfung ist , schon in diesem Teil. Ich war mir bewusst, dass die Konzeption für diese Ausstellung viel Zeit in Anspruch nehmen wird, aber es war eine sinnvoll genutzte Zeit, die Freude machte, ich habe eine enge Verbindung zu den Steinen entwickelt. Für Haßloch ist diese Ausstellung ein Glücksfall und ich hoffe, dass auch die Gemeinde es so sieht,“ fügt Rudi Ritter hinzu. Bei der Eröffnung war auch Gudrun Wenz dabei, die mit ihrem Mann wie auch Richard Sang der Deutschen Suiseke-Gesellschaft angehört und die wertvolle Hinweise auf diese Sammlung von Richard Sang gab, berichtet Rudi Ritter.

Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist jeweils am 1. und 3. Sonntag im Monat von 14.30 bis 17 Uhr, in denen auch das Heimatmuseum geöffnet ist, zugänglich. jm

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