Noch einmal Ballett auf der Leinwand
„Carmen“, „Petrushka“ und ein Drama à la Hollywood

Freunde klassischen Balletts dürfen sich noch einmal auf eine Vorführung aus dem Moskauer Bolshoi-Theater freuen.
  • Freunde klassischen Balletts dürfen sich noch einmal auf eine Vorführung aus dem Moskauer Bolshoi-Theater freuen.
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  • hochgeladen von Jürgen Link

Neues im Kino. Als Abschluss der Ballett-Saison 2018/19 zeigt die Filmwelt am Sonntag, 16. Juni, um 15 Uhr die Aufzeichnung von „Carmen“ und „Petrushka“ aus dem Bolshoi Theater in Moskau. 
In Sevilla um 1840 hat Don José seine Geliebte Carmen getötet. In Erwartung seiner Hinrichtung lässt er die schicksalhaften Momente, die ihn in diese verzweifelte Lage brachten, noch einmal an sich vorüberziehen: Wie er der heißblütigen Carmen gänzlich verfällt und sie schließlich in rasender Eifersucht ersticht.
Das heißblütige Ein-Akt-Ballett des kubanischen Choreografen Alberto Alonso nach der Carmen-Suite von Rodion Schtschedrin basierend auf Georges Bizets berühmter Oper war ursprünglich für die legendäre Bolschoi Prima-Ballerina Maya Plisetskaya konzipiert.Daneben wird das weniger bekannte Stück „Petrushka“ präsentiert. Nach der Musik von Igor Strawinsky ist „Petrushka“ eine neue, märchenhafte Produktion des Bolschoi von Edward Clug, welche die Seele des russischen Balletts verkörpert.

In Hollywood dagegen sind in den letzten Jahren neben Superhelden tragische Schicksalsschläge schwer angesagt. Nach großen Erfolgen wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, „Du neben mir“ oder „Wenn ich bleibe“, in denen mindestens eine der jugendlichen Hauptfiguren mit einer schweren Krankheit oder einem tragischen Schicksalsschlag zu kämpfen hat, kommt nun „Drei Schritte zu Dir“ ins Kino. - Wie viele andere Teenager in ihrem Alter hängt auch Stella Grant am liebsten vor dem Laptop rum oder trifft sich mit ihren Freunden. Doch eines unterscheidet sie doch von ihren Altersgenossen: Im Gegensatz zu ihnen, leidet Stella an Mukoviszidose und verbringt deswegen ihr Leben größtenteils im Krankenhaus. Somit wird ihr Leben von vielen Regeln und vor allem Selbstkontrolle bestimmt. Als sie Will Newman kennenlernt, einem charmanten Mit-Patienten im Krankenhaus, wird diese Disziplin jedoch auf eine harte Probe gestellt. Schon beim ersten Aufeinandertreffen knistert es zwischen den beiden und das, obwohl sie zu ihrem eigenen Schutz einen Sicherheitsabstand einhalten müssen.
Die Filmwelt Grünstadt zeigt „Drei Schritte zu Dir“ schon einen Tag vor Bundesstart in einer Vorpremiere am Mittwoch, 19. Juni, um 19 Uhr. ps

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