Textilhandelskette AWG hat Insolvenz angemeldet
Was passiert mit AWG in Germersheim?

AWG eröffnete im Fachmarktzentrum Stadtkaserne Ende November ein Textilfachgeschäft.
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  • hochgeladen von Julia Lutz

Germersheim/Köngen. Die Textilhandelskette AWG mit Sitz in Köngen (Landkreis Esslingen) hat beim Amtsgericht Esslingen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Das berichten mehrere  überregionale Medien. Bekanntlich hat in Germersheim AWG erst am 29. November ein Textilgeschäft im neuen Fachmarktzentrum eröffnet. 

Als Grund gibt das Unternehmen ein schlechtes Geschäftsjahr an, insbesondere der warme Herbst habe die Erwartungen nicht erfüllt. AWG gehört nach eigenen Angaben zu den 50 größten Textilhändlern in Deutschland. Rund 2900 Mitarbeiter erwirtschafteten demnach in den knapp 300 Filialen rund 290 Millionen Euro. 

Gehälter bis Ende April gesichert

Der Geschäftsbetrieb soll nach Angaben von Rechtsanwalt Martin Mucha von der Kanzlei Grub Brugger weitergeführt werden. Mucha ist Generalbevollmächtiger im Insolvenzverfahren.  Die Löhne und Gehälter der rund 2900 Mitarbeiter seien laut Mitteilung über das Insolvenzgeld bis Ende April gesichert. Solange geht der Geschäftsbetrieb normal weiter.

AWG führt ein textiles Vollsortiment für Damen, Herren und Kinder, Arbeitsbekleidung, Sport- und Badebekleidung sowie Bettwaren und Wäsche.  In Germersheim eröffnete AWG am 29. November mit der Eröffnung des Fachmarktzentrums. jlz

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