Frankenthals öffentliche Gebäude könnten Fernwärme aus Abwasser nutzen
- Frankenthal prüft Fernwärme-Anschlüsse für öffentliche Gebäude.
- Foto: Stadt Frankenthal und Stadtwerke Frankenthal
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Frankenthal. Schulen, Kitas, Sporthallen und das Rathaus könnten künftig an das geplante Fernwärmenetz angeschlossen werden. Stadt und Stadtwerke Frankenthal haben am Montag, 19. Oktober, eine Interessensbekundung unterzeichnet und wollen nun prüfen, welche kommunalen Gebäude technisch und wirtschaftlich dafür geeignet sind.
Die Stadt hat im vorgesehenen Fernwärmegebiet bereits zahlreiche öffentliche Verbrauchsstellen erfasst. Sie kommen zusammen auf einen jährlichen Wärmebedarf von rund 9,75 Millionen Kilowattstunden. Besonders in den Blick nehmen die Partner Gebäude, deren Heizungen in den kommenden Jahren ohnehin modernisiert werden müssen.
Wärme aus gereinigtem Abwasser der BASF-Kläranlage
Das Fernwärmeprojekt entsteht in Zusammenarbeit der Stadtwerke Frankenthal mit den Technischen Werken Ludwigshafen und BASF. Eine Großwärmepumpe soll Wärme aus dem gereinigten Abwasser der BASF-Kläranlage in Frankenthal nutzbar machen. Diese Energiequelle blieb bislang weitgehend ungenutzt.
Voraussichtlich fällt die finale Investitionsentscheidung für das Gesamtprojekt bis Ende des Jahres. Die Arbeiten an der Wärmequelle sollen im kommenden Jahr beginnen. Parallel planen die Beteiligten das Verteilnetz detailliert. Bis Ende des dritten Folgejahres sollen erste Bereiche des Netzes Wärme erhalten. Weitere Informationen zur Wärmewende in Frankenthal gibt es unter www.waerme-frankenthal.de. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |