Emily Matejcek blickt auf ein schönes Jahr zurück
„Es war noch schöner, als ich es mir erträumt hatte!“

Emily Matejeck

Frankenthal. Emily Matejcek hatte ein turbulentes Jahr. Das Wochenblatt Frankenthal sprach mit ihr über ihre Erlebnisse und was die schönsten Momente waren.

???: Ihr Jahr als Miss Strohhut ist fast vorbei. Was war das schönste Erlebnis?
Emily Matejcek: Ich habe so viele schöne Dinge erlebt. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir aber das Strohhutfest letztes Jahr, das für mich als frischgebackene Miss Strohhut ein besonderes Erlebnis war, die Kerwesaison und die Fastnachtszeit. Und mit zu den Highlights zählt auch der Fernsehauftritt im SWR mit Theo Wieder in der Show „Die Quizhelden“. Da sind wir „Quizhelden“ geworden und konnten durch den Gewinn nicht nur die Werbetrommel für Frankenthal rühren, sondern auch noch viel Geld spenden. Insgesamt waren die letzten zwölf Monate einfach eine spannende und wunderbare Zeit.

???: Wie viele Veranstaltungen haben Sie besucht?
Emily Matejcek: Das müssten zwischen 130 und 150 Veranstaltungen gewesen sein. Mein Anspruch an mich selbst war es, jeden Termin wahrzunehmen, was mir bis auf ganz wenige Ausnahmen auch gelungen ist. Dadurch haben sich auch schon mal Tage mit drei Terminen hintereinander ergeben. Aber ich habe das immer gut zeitlich arrangieren können.

???: Wie wurden Sie von den Frankenthaler Bürgern aufgenommen?
Emily Matejcek: Es hat mich gefreut, dass allen Frankenthaler Bürgern das Amt der Miss Strohhut so am Herzen liegt. Wenn sie auf einer Veranstaltung ist, dann wird das als eine Ehre angesehen. Und das habe ich immer gespürt, denn ich wurde immer freundlich und aufmerksam empfangen.

???: Gab es auch stressige Phasen?
Emily Matejcek: Stressig wurde es höchstens dann, wenn ich in meinem Kleiderschrank nichts zum Anziehen gefunden habe. Und mein Kleiderschrank ist wirklich groß und prall gefüllt. Eventuell war es bisweilen auch etwas schwierig für meine Familie, wenn ich ein Wochenende lang nur auf Achse war und wir uns nur wenig gesehen haben. Ganz generell gesagt bin ich aber an meinen Aufgaben gewachsen und habe alles meistern können, was auf den ersten Blick vielleicht schwierig erscheinen ist.

???: Wie war die Fasnachtssaison als Stadtprinzessin?
Emily Matejcek: Die Faschingszeit war wie ein Rausch. Sie war etwas sehr Besonderes und Einmaliges, denn nie zuvor hatte eine Miss Strohhut ein zweites Amt in der Faschingszeit inne. Ich fand es super, alle Fastnachtsvereine in Frankenthal und Umgebung kennenzulernen und vor allem die Menschen dahinter. Der Höhepunkt war sicherlich der Fastnachtsumzug durch Frankenthal, bei dem das Stadtprinzenpaar die prestigeträchtige letzte Startnummer innehatte. Aber überhaupt dieses Amt angetragen zu bekommen, habe ich als große Ehre empfunden. Einige Frankenthaler haben zu mir auch gesagt „Emily, du bist unsere Prinzessin.“ Das hat mich tief berührt.
Ich hatte zudem den perfekten Prinzen, Bürgermeister Bernd Knöppel, an der Seite und die komplette Mannschaft der Gockelswoog, die alles geplant hat und immer da war zur Unterstützung. Dafür möchte ich mich auch noch einmal von ganzem Herzen bedanken. Für mich war es eine tolle gemeinsame Zeit, und die Resonanz auf die Kampagne war überwältigend. Ich hätte mir keine schönere Faschingskampagne vorstellen können.

???: Wie ist diese Idee entstanden?
Emily Matejcek: Der Fastnachtsverein „Flomerschummer Zwiwwelböck“ hatte sich 2018 aufgelöst und konnte somit nicht mehr als Stadtschlüsselverein agieren. Kurzfristig ist dann der Stammtisch „Gockelswoog von 1875“ eingesprungen und hat die Kampagne und natürlich auch den Stadtschlüssel übernommen. Weil die Gockelswoog dies zum ersten Mal gemacht hat, war natürlich der Wunsch da, etwas wirklich Außergewöhnliches auf die Beine zu stellen. Am Neujahrsempfang der Karnevalsvereine wurden Bürgermeister Bernd Knöppel und ich als Miss Strohhut dann unserer Ämter enthoben und als Stadtprinzenpaar inthronisiert. Mit einer Abordnung der Gockelswoog und einem Spendenschwein waren wir als Stadtprinzenpaar auf über 30 Veranstaltungen in und um Frankenthal. Dort haben wir für die Frankenthaler Tafel gesammelt, der wir am Ende der Fastnachtszeit dann stolze 6.333 Euro übergeben konnten.

???: Was wünschen Sie der neuen Miss Strohhut?
Emily Matejcek: Jede Miss muss und wird ihr Amt auf ihre ganz eigene Art gestalten und ausfüllen, denn jede Miss ist schließlich individuell. Ich kann meiner Nachfolgerin nur empfehlen: Trag dein Herz zu den Leuten.

???: Möchten Sie jemandem Danke sagen?
Emily Matejcek: Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich zunächst einmal bei Klaus Junski von der Stadtverwaltung als meinen direkten Ansprechpartner bedanken. Er hat mich mit Rat und Tat unterstützt und hatte immer ein offenes Ohr für mich. Auch Oberbürgermeister Martin Hebich und Bürgermeister Bernd Knöppel möchte ich für die Hilfe und die schöne Zeit Danke sagen. Danke auch an Martina Baum, eine Ehemalige, die sich um alle Missen kümmert, für die Einweisung ins Amt und die guten Ratschläge. Uwe Bürkle möchte ich stellvertretend für alle Sponsoren hervorheben. Er war immer sehr rührig und hilfsbereit. Nicht zuletzt auch Danke an meine Familie und Freunde für ihre Geduld und Unterstützung. Natürlich bedanke ich mich bei allen Frankenthalern Bürgern, die mich mit Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit aufgenommen haben. Nach diesem Jahr würde ich noch viel lieber Miss Strohhut werden. Es war noch schöner, als ich es mir erträumt hatte. Frankenthal ist das Beste, das mir passieren konnte.
Vielen Dank für das Interview! gib

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