Telefonbetrug in Maxdorf: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
- Ein mutmaßlicher Abholer nach einem Schockanruf in Maxdorf sitzt in Untersuchungshaft. Laut Polizeipräsidium Rheinpfalz wurde der 32-Jährige kurz nach der Übergabe einer Tasche mit vermeintlichen Wertgegenständen festgenommen.
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Maxdorf. Am Dienstag, 21. Juli, erhielt ein Senior in der Beethovenstraße in Maxdorf am Nachmittag einen Schockanruf. Eine Anruferin gab sich als Polizistin aus und behauptete, die Tochter des Mannes habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Nur mit viel Geld und Wertgegenständen könne sie angeblich vor einer Haft bewahrt werden.
Der Senior erkannte den Betrugsversuch jedoch und verständigte die Polizei. Wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Frankenthal mitteilt, erschien wenig später ein Mann an der Wohnanschrift und gab sich als Mitarbeiter der Gerichtszahlstelle aus. Der Sohn des Seniors übergab ihm eine Tasche mit den vermeintlichen Wertgegenständen.
Kurz darauf nahmen Polizeikräfte den Abholer vorläufig fest. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 32 Jahre alten Mann aus Augsburg. Er wurde am Mittwoch, 22. Juli, dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs. Der 32-Jährige kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern an.
Autor:Reiner Bohlander aus Frankenthal |