ULi-Tagebuch des zerstörten Wasenparks vom 17. Juni 2018 - Trauerspiel im 4. Akt Trauerspiel im 4. Akt „Rathaus gegen Wasen“
Ettlingen: „Schwarz versiegelt und begraben, liegt nun unser armer Wasen“

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Tagebuch des zerstörten Wasenparks vom 17. Juni 2018

Ettlingen: „Schwarz versiegelt und begraben, liegt nun unser armer Wasen“
Trauerspiel im 4. Akt „Rathaus gegen

Das Bundesumweltamt teilt offiziell mit: „Der Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehr hat Auswirkungen auf die Umwelt.

Versiegelte Flächen schaden Böden und begünstigen Hochwasser. Die Bundesregierung will den Flächenverbrauch bis 2020 auf 30 ha pro Tag und bis 2030 auf weniger als 30 ha pro Tag senken.

Das integrierte Umweltprogramm des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz setzt für 2030 ein Ziel von 20 ha pro Tag. So betrug der tägliche Flächenverbrauch in den Jahren 1997 bis 2000 im Schnitt 129 Hektar (ha), das entspricht 1,29 Quadratkilometern (km²) pro Tag. Demgegenüber ging der durchschnittliche tägliche Flächenverbrauch in den Jahren 2012 bis 2015 auf nur noch 66 ha (0,66 km²) zurück.“

Gegen diesen Trend geht Ettlingen mit der Versiegelung des Wasens vor, denn dieser Tage wurde die rund 40 cm hohe Bodenverdichtung mit Steinen und Verdichtungsmörtel nun auch noch mit Schwarzbelag versehen.

Sagte doch da ein Zeitgenossen auf der Seite des Gemeinderates: „Die von der ULi Ettlingen gehören mit ihrer Propaganda gegen den Wasen geteert und gefedert!“ ULi wehrt sich gegen derartige Sätze, denn schwarz versiegelt und begraben, liegt nun unser armer Wasen!“

ULi Ettlingen hatte sich im Januar vehement im Gemeinderat gegen den Bau eines Kunstrasens aus 3 Gründen eingesetzt:
1. Der Bau ist zu teuer mit 300.000 Euro.
2. Der vorhandenen Naturrasen ist ausreichend.
3. Ein Kunstrasen wäre besser platziert an einer Schule, wie z.B. dem Schulzentrum oder im Sportpark Baggerloch.

Auf den aktuellen Belag kommt noch ein wohl „grüner Kunstrasen“ drauf, damit ja auch kein Grashalm mehr kommt. Was sagt noch SPD-Stadtrat Simon Hilner in öffentlicher Sitzung im Februar: „Herr Fedrow und Herr Geisbauer schämen Sie sich, wenn Sie hier den Kunstrasen ablehnen!“

ULi Ettlingen sagt „nein“ zum Kunstrasen und gleichzeitig „ja“ zu sinnvollen und wirkungsvollen Jugendprojekten und der Wiederherstellung der natürlichen Grundlage für Tiere und Pflanzen.

Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie Vorschläge zu Verbesserungen oder ähnliche Situationen kennen, damit Abhilfe geboten wird.
Herzlichen Dank!
Ihre ULi Ettlingen
www.ULi-ettlingen.de

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