Eisenberg bekommt 110.000 Euro für die Entwicklung des Stadtkerns
- Eisenberg erhält weitere 110.000 Euro für die Entwicklung des Stadtkerns. Geplant sind unter anderem Vorarbeiten und Untersuchungen in der Römerstraße.
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Eisenberg. Für die Entwicklung des Stadtkerns bekommt Eisenberg in diesem Jahr weitere 110.000 Euro aus der Städtebauförderung. Das Geld soll nach den Plänen der Stadt vor allem in Vorarbeiten für eine Jugend- und Freizeitfläche in der Römerstraße fließen.
Bund und Land unterstützen das Fördergebiet damit weiter über das Programm Lebendige Zentren - Aktive Stadt. Wie das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur mitteilt, stehen für die städtebauliche Entwicklung von Eisenberg inklusive der aktuellen Bewilligung bislang insgesamt 210.000 Euro bereit.
Die Stadt plant unter anderem einen B-Plan für den Bereich der Jugend- und Freizeitfläche in der Römerstraße. Außerdem will sie Bodenuntersuchungen durchführen lassen. Dabei geht es um die Frage, ob Altlasten vorhanden sind oder der Boden belastet ist. Zusätzlich sollen die Tragfähigkeit und Versickerungsfähigkeit des Untergrunds sowie die Grundwasserverhältnisse geprüft werden.
Programm soll Ortskerne langfristig stärken
Mit dem Förderprogramm unterstützen Bund und Land nach Angaben des Ministeriums die Erneuerung und Weiterentwicklung von Innenstädten, Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren. Ziel ist es, diese Bereiche langfristig zu stabilisieren und als Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung zu stärken.
Kommunalminister Sven Teuber sagt, die Stadt plane, die Mittel insbesondere für weitere Vorbereitungsmaßnahmen wie die Erstellung eines B-Plans für den Bereich der Jugend- und Freizeitfläche in der Römerstraße sowie für die Durchführung von Bodenuntersuchungen zu nutzen.
Für die Städtebauförderung sind im Programmjahr über 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln zur Bewilligung vorgesehen. Nach Ministeriumsangaben profitierten im Zeitraum von 2010 bis 2025 in Rheinland-Pfalz mehr als 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften von dieser Förderung.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |