Goldfische aus dem Durlacher „Liebesbrunnen“ gerettet
„Das war Rettung in letzter Sekunde“

Die Stadtamtsmitarbeiter Michael Lafferthon (l.) und Jörg Frommel nach der erfolgreicher „Mission Goldfisch“ am Durlacher „Liebesbrunnen“ foto: Stadtamt Durlach
  • Die Stadtamtsmitarbeiter Michael Lafferthon (l.) und Jörg Frommel nach der erfolgreicher „Mission Goldfisch“ am Durlacher „Liebesbrunnen“ foto: Stadtamt Durlach
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Durlach. „Das war Rettung in letzter Sekunde“, schildert Jörg Frommel die Vorgänge am Dienstag am Marktbrunnen vor dem Durlacher Rathaus: Regelmäßig werde vom Gartenbauamt das Wasser des Brunnens abgelassen, erläutert der Hausmeister im Stadtamt: „An sich eine ganz einfache und regelmäßige Sache. Ventil auf, das dreckige Wasser läuft in den Abfluss raus.“ Dann werde der achteckige Brunnen gereinigt und mit frischem Wasser befüllt, ein normaler Vorgang.

Doch diesmal sei es etwas anders abgelaufen: „Denn plötzlich war am Brunnen Aufruhr“, so Frommel: „Da hat jemand gemerkt, dass noch Goldfische im Brunnen waren.“ Problem dabei: Das Wasser war weg – und vier Fische lagen auf dem Brunnenboden – auf dem Trockenen! „Wir sind raus und haben nachgeschaut“, so Kollege Michael Lafferthon: „Man kam aber nicht so einfach an den Brunnenboden, denn es war noch das Gitter darüber.“ Das wurde dann aber gemeinsam hochgehoben, in der Zwischenzeit ein Eimer mit Wasser besorgt – und die Goldfische in den Eimer verfrachtet, sie gerettet. „Da ging es wirklich um Sekunden“, so Lafferthon.
Da hat wohl jemand heimlich seine Goldfische ausgesetzt – im Durlacher „Liebesbrunnen“. Vielleicht ein Aussetzen vor dem Urlaub? „Leider war es nicht das erste Mal, dass wir so eine Aussetzungs-Aktion im Brunnen hatten“, erzählt Frommel: „Aber sicher die spektakulärste.“

Man vermutet so etwas schließlich auch nicht – und sieht es auch nicht unbedingt, wenn man das Wasser ablassen will. Doch schnelles Eingreifen und richtige Maßnahmen aus dem Durlacher Rathaus haben die Goldfische überleben lassen. Sie sind jetzt übrigens bei einer Mitarbeiterin des Gartenbauamts in einem Naturteich. „Wo sie eigentlich auch hingehören“, so Frommel und Lafferthon: „Und nicht in den Marktbrunnen.“

Autor:

Jo Wagner

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