Drittes Arbeitstreffen des digitalen Kommunalverbundes
Synergieeffekte bei digitalen Prozessen

Die Vertreter des digitalen Kommunalverbundes tagten bereits zum dritten Mal.
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Bruchsal. „Die Digitalisierung stellt eine große Herausforderung für jede Kommune dar. Insofern ist es gut, wenn wir im Zusammenschluss mit anderen Kommunen Synergieeffekte nutzen, gemeinsame Strategien erarbeiten und digitale Projekte beschließen, die wir zeitnah umsetzen“, sagt Bruchsals Hauptamtsleiter Wolfgang Müller. Dazu haben sich neun Kommunen, darunter auch Bruchsal, in dem digitalen Kommunalverbund re@di – regional.digital zusammengeschlossen. Jetzt tagten deren Vertreter bereits zum dritten Mal, diesmal in Bühl, um erste Schritte zur Umsetzung auf den Weg zu bringen. Am Ende des Arbeitstreffens hatten die anwesenden Projektgruppen gebildet, die in den kommenden Wochen erste Grundlagen zu folgenden Themen erarbeiten werden: E-Akte, digitaler Rechnungslauf, Online-Bürgerservices, Online-Plattform für Vereine und Bürgerschaftliches Engagement sowie Infrastruktur Sensorik.

„Kommunale Verwaltungen haben einen großen Druck bürgerfreundliche und bedarfsorientierte digitale Angebote zu bieten. Das nehmen wir sehr ernst, wohl wissend um die immensen Herausforderungen“, so der Gastgeber, Bühls Oberbürgermeister Hubert Schnurr. Vor allem gehe es darum, in den Bereichen der digitalen Prozesse, die die Kommunen nur sehr schwer allein umsetzen könnten, interkommunal zusammenzuarbeiten und so Arbeitsteilungen zu schaffen, ohne die lokalen Aspekte der Digitalisierung zu vernachlässigen, sagt Wolfgang Müller. In den Projektgruppen „E-Akte“ und „Digitaler Rechnungslauf“ steht der Informationsaustausch im Vordergrund. Mit Hilfe des Projekts Online-Bürgerservice soll die Digitalisierung von Serviceprozessen beschleunigt werden. Inhaltlicher Schwerpunkt der Projektgruppe „Online-Plattform“ ist die partizipative Herausforderung. Im fünften Projekt „Infrastruktur Sensorik“ sollen erste lokale/regionale Grundlagen für den Aufbau der Infrastruktur für die smarte Stadt erarbeitet werden.

Die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) re@di-regional.digital ist ein Zusammenschluss der Städte Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Gaggenau, Ettlingen, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee. Moderiert und beratend begleitet wird der Zusammenschluss durch die Agentur bächle & spree aus Freiburg. ps

Autor:

Jessica Bader aus Ludwigshafen

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