Ideensammlung "Altes Feuerwehrhaus": Faires Verfahren - bis 16. September
Gleiches Recht für alle

Im Internet werden Ideen gesammelt.
  • Im Internet werden Ideen gesammelt.
  • Foto: Screenshot bruchsal.de
  • hochgeladen von Heike Schwitalla

Bruchsal.Noch bis 16. September nimmt die Stadt Bruchsal Ideen und Vorschläge zur Anschlussnutzung des Areals um das Feuerwehrhaus – alte Synagoge – entgegen.

Wenn die Feuerwehr voraussichtlich 2020 an den Alten Güterbahnhof zieht, soll das innerstädtische Areal frühestens 2022 neu bespielt werden: Ob als Gedenkstätte, Begegnungsort, gewerblich oder kulturell ist noch ungewiss.
Ideen soll nun die Vorschlagssammlung der Stadt liefern – mitmachen kann jeder, der sich für das Gelände, seine Geschichte und für Architektur interessiert. „Wir erwarten natürlich keine fertigen Baupläne“, führt Alexandra Geider, die im städtischen Hauptamt verantwortlich für die Bürgerbeteiligung ist, aus. „Ob es nun um Teil- oder Gesamtlösungen sind, kleine Ideen oder ein komplexes Projekt ist erst einmal nicht wichtig“, ergänzt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, die sich eine rege Teilnahme an der Ideensammlung erhofft.
Um Teil der städtischen Ideensammlung zu werden, muss der dafür vorgesehene Fragebogen ausgefüllt werden. Den gibt es im Rathaus und im Internet unter www.bruchsal.de/anschlussnutzung. „Wir möchten eine einheitliche Form für alle Vorschläge haben, damit wir besser sammeln, vergleichen und entscheiden können“, sind sich die Oberbürgermeisterin und ihre Mitarbeiterin einig.
Das heißt konkret, weder ein Leserbrief, noch eine Äußerung bei einer der Informationsveranstaltungen oder ein Statement im Internet reichen aus, um auf die Ideenliste zu kommen.
Bisher seien schon sehr vielversprechende Ideen eingegangen, erzählt Alexandra Geider. „Alles vom kompletten Abriss und der Einrichtung einer Grünanlage bis hin zum Neubau einer Synagoge sind alle Extreme vertreten“, sagt sie. Aber eben auch viele gute und durchaus realisierbare Vorschläge. Tatsächlich gehe es hier noch gar nicht darum, den einen – endgültigen – Entwurf zu finden, sammeln wolle man und überlegen, welche Nutzungen und Maßnahmen man vielleicht sogar gemeinsam auf dem großen Areal umsetzen kann. „Es muss ja nicht das eine oder das andere sein, denkbar sind ja durchaus auch Kombinationen von verschiedenen Ideen“, so die Oberbürgermeisterin.
Dazu müssen aber auch noch mehr Vorschläge eingehen. Denn die Stadt will konsequent bleiben und im November dem Gemeinderat dann auch ausschließlich Ideen aus dem Sammlungsprozess vorlegen. hhs

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