EU-Projekt startet am Gymnasium St. Paulusheim
Brücken bauen

Das Erasmus-Projekt mit sechs europäischen Partnerschulen ist bestens gestartet - unter anderem mit einem Empfang im Rathaus Bruchsal.
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  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Bruchsal. Im Rahmen des Erasmus-plus-Programms für Schulen der europäischen Union besuchten Gruppen von Schülern und Lehrern aus Polen, Lettland, Portugal, Kroatien und der Tschechischen Republik Bruchsal, um hier das erste von insgesamt sechs geplanten internationalen Treffen durchzuführen. Diese europäischen Begegnungen finden im Rahmen des Projekts „Brücken bauen“  in einem Zeitraum von zwei Jahren in jedem der sechs beteiligten Länder statt. Gemeinsam mit den hauptverantwortlichen Pädagogen Patricia Malcher und Paul Sigrist stellten die Gastgeber vom St. Paulusheim ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm zusammen.

Ziel des Projektes „Brücken bauen“ ist es, die eigenen Talente zu entdecken und zu fördern. Unter diesem Motto wurden im Laufe der Woche Workshops für die Gäste durchgeführt, in denen die gastgebenden Schüler ihre Talente präsentierten und weitergaben. Ein weiteres Ziel des Projekts ist die Förderung von sozialem Engagement bei den Jugendlichen. Dies fand Ausdruck in einem Besuch bei der Spendenannahmestelle der Organisation „Familien in Not“ sowie der Bruchsaler Gemeinschaftsunterkunft in der Eisenbahnstraße.

Hier konnten die Schüler dank des engagierten Einsatzes von Andrea Ihle und Pfarrer Edgar Neidinger erfahren und hautnah miterleben, was es bedeutet, soziale Arbeit zu leisten. Neben einem offiziellen Empfang bei der Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und einer Stadtrallye durch Bruchsal, besuchten die binnen einer Woche eng freundschaftlich Vernetzten für einen Tag Heidelberg.

Spätestens als zum Abschluss der Woche bei der Abschiedsparty gemeinsam gesungen, musiziert und getanzt wurde, konnte man mit fester Überzeugung sagen: Europa wächst weiter zusammen! Das Projekt hatte Erfolg und die ersten Brücken für neue Freundschaften sowie für eine erfolgreiche multilaterale europäische Schulpartnerschaft wurden gebaut. Oder wie es Schulleiter Markus Zepp ausdrückte: „In Zeiten von Populismus braucht Europa starke Brücken – mit Erasmus setzen wir einen Kontrapunkt zum Brexit und sich ausbreitenden Nationalismus.“ ps 

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