Chor-Probenwochenende
All Cantare im Endspurt zum Jubiläumskonzert
- verdienter Feierabend an langer Tafel
- Foto: All Cantare
- hochgeladen von Inge Brinster
Am Samstag, 7.März, stand eine geballte Frauenpower von 35 Sängerinnen des Frauenchores All Cantare mit ihrer Dirigentin Sonja Oellermann startklar für ein arbeitsintensives Probenwochenende in Speyer. Anlass ist das anstehende Konzert am 27.Juni unter dem Motto „20 Jahre All Cantare – never enough!“.
Als Warmup begrüßten sich die Frauen mit unterschiedlichen Körperteilen, was zu manch lustiger Szene führte. Nachdem die Stimmbänder geweckt und gedehnt waren, tauchte der Chor mit dem Kanon „Amaibu“ in die Tiefen eines Regenwaldes ein.
In darauffolgenden Registerproben wurde das Lied „Never enough“ aus dem Kinofilm „The Greatest Showman“ mit einer Choreografie verfeinert. Mit dem Grafen von Unheilig wurde eine Ode an das Leben gesungen. Und mit Radiohead schlüpften die Frauen in die Rolle eines an sich selbst zweifelnden Mannes, der sich seiner Angebeteten für unwürdig hält. Doch Powerfrauen lassen sich nicht entmutigen. Unbeirrt und kraftvoll rocken sie mit den Foo Fighters zu „Learn to fly“ und geraten außer Rand Band beim Medley von Sister Act - Whoopi Goldberg wäre stolz auf sie gewesen.
Etwas Ruhe und kurzzeitige Verwirrung kam bei „Africa“ von Toto auf. Frau suchte einen Harry – oder war es doch ein HARIBO? Doch im Liedtext ist nur die Rede von einem jungen Mann, der sich beeilen müsse.
Spaziergänge am Rhein, Speisezeiten und Dehnübungen mit Helene Mostert boten Auszeiten für Körper und Seele. Nach erfüllter Pflicht fanden sich die Damen schließlich an einer überdimensionalen Tafel zum geselligen Teil des langen Tages ein.
Nach einem stärkenden Frühstück und einer mobilisierenden Joga-Session mit Susanne Münn wurde am Sonntag ein Songcontest für das Lied „Adiemus“ ausgeführt – die Mittelstimme bekam den Zuschlag. Auf den Lorbeeren konnten sich die Frauen jedoch nicht lange ausruhen. Zack auf Zack ging es weiter mit Trude Herr, die einen Mann einer Schokolade vorzieht. Mit Hüftschwüngen links und rechts wurde die Choreo wieder aufpoliert und der Sopran bekam eine Hilfestellung mit „Tatütata“ bei einer Tonsequenz.
Eine Body-Percussion, mit der ein Gewitter heraufbeschworen wurde, sorgte für angenehme imaginäre Erfrischung und unter den Linden wurde kein schöneres Land gefunden als unser aller Land – nämlich unser Planet. Zum Abschluss wünschten sich die Sängerinnen „süße Träume“ in der Version von Annie Lennox.
Jetzt heißt es für die Sängerinnen: mit Vollgas Spannung halten bis zum Konzert am 27.Juni.
Autor:Inge Brinster aus Bruchsal |
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