BriMel unterwegs
„Last chance“ rockt in den Mai
- Mega Stimmung beim Tanz in den Mai mit "Last chance"
- Foto: Brigitte Melder
- hochgeladen von Brigitte Melder
Böhl-Iggelheim, OT Iggelheim. Am 30. April füllte sich die Location der Sängervereinigung Iggelheim in der Sandgasse 3 rasant mit Gästen. Der traditionelle Tanz in den Mai wurde gefeiert. Und dieses Mal hatte der Verein die frisch gegründete Band „Last chance“ for good music eingeladen. Zu viert feiert die Band heute ihre Premiere und entsprechend waren sie bissel aufgeregt. Die Band bestand aus Klaus Hartmann (Drums), der auch die Anmoderation zu den Songs übernahm, seine Tochter Anika Hartmann (Keyboard), Hauke Janzen (Gitarre) und Dietmar Ingenhaag (Bass), die allesamt mit guter Stimme Rock/Pop-Songs aus den 70er Jahren bis hin zur Jahrtausendwende performten. Ihre Fans hatten sie schon vor der Bühne.
Vorstand Richard Croissant erzählte, dass das heute Essens-Highlight ein Spießbraten sei, selbst geschnitten, eingelegt und nun auf dem Holzkohlegrill garend. Dafür hatte man 30 kg Fleisch verwendet und ebenso viele Kartoffeln für den selbstgemachten Kartoffelsalat dazu. Aber auch wahlweise Currywurst, Bratwurst und belegte Brötchen standen im Angebot. An der Bar wurden wie immer Cocktails gereicht und am stark frequentierten Getränkeausschank Bier, Wein und Alkoholfreies. Alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer waren heute im Einsatz vom Küchendienst bis zur Essensausgabe.
Mit ein paar Minuten Verspätung setzten die ersten Töne der Band ein, denn im Anschluss begrüßte Richard Croissant die Gäste, die heute wieder so zahlreich erschienen waren. Großen Dank an die Sponsoren für Sach- und Geldspenden, ohne die so ein Event nicht machbar wäre. Das sind W & V Heizungsbau, Landrat Johannes Zehfuß, Schornsteinfegerbetrieb Tim Lang, W. Faller Trockenbau, Fliesenfachbetrieb Oliver Platz, A-Z Autoservice Hosemann, Optiker Udo Blank, Blumen Dienst und Behler Haisl. Anschließend stellte er die Band vor, die sich ihrerseits vorstellte. Sie erhalten heute ihre „first chance“ und seien ein bisschen nervös – hoffentlich merkt man es nicht. Er beantwortete die Frage, warum sie sich „Last chance“ genannt haben. Er sei in einem Alter, wo man nicht weiß, was noch alles auf einen zukommt und deshalb gründete er mit seiner Tochter zusammen die Band.
Das Publikum bestand aus allen Altersstufen von Kindergarten bis Senior, aber alle machten begeistert mit, so dass um 20 Uhr bereits das erste Tanzpaar abrockte. Es war von allem etwas dabei, von Georg Michael bis Amy Winehouse und Tina Turner. Sie brachten gute Stimmung unter die Gäste und feuerten das Publikum an. Einmal sollten die Mädels und einmal die Jungs den Refrain mitsingen. Wer performt lauter? Da ging der Punk ab! Richard Croissant hat sich von der Band „Verdammt lang her“ von Andreas Gabalier gewünscht, nicht zu verwechseln mit BAP „Verdamp lang her“. Ein Titel, aber zwei ganz verschiedene Stilrichtungen. Der Abend war rundum gelungen und erst weit nach Mitternacht verließen die letzten Feiernden das Sängerheim. (mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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