Bing-Museumsfest in Freinsheim feiert 15 Jahre Spielzeuggeschichte
- Beim Bing-Museumsfest in Freinsheim dreht sich Ende Oktober alles um historisches Spielzeug und technische Vorführungen.
- Foto: Förderverein Spielzeugmuseum Freinsheim e.V.
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Freinsheim. Historisches Spielzeug, laufende Modellbahnen und seltene Dampfmaschinen stehen am Samstag, 31. Oktober, und Sonntag, 1. November, in Freinsheim im Mittelpunkt. Dann lädt das 14. Internationale Bing-Spielertreffen wieder in die TSV-Turnsporthalle und ins angrenzende Bing-Museum ein.
Das Fest verbindet Ausstellung, Vorführungen und Begegnungen. Wie die Veranstalter mitteilen, feiert das Bing-Museum in diesem Rahmen auch sein 15-jähriges Bestehen. Das Haus erinnert an die jüdische Firma Bing aus Nürnberg, die einst als größte Spielwarenfabrik der Welt galt.
Im Museum sind auf mehr als 320 Quadratmetern inzwischen über 3500 Exponate aus der Zeit vor 1933 zu sehen. Dazu gehören funktionierende Eisenbahnen, Dampfmaschinen, Blechspielzeug, Puppen, Bären und Gesellschaftsspiele.
Vorführungen, Fachgespräche und Jubiläum der Schwebebahn
In der vom Förderverein unterstützten Ausstellung in der TSV-Halle rücken auch historische Modelldampfmaschinen und passendes Zubehör in den Fokus. Schon im Februar waren laut Ankündigung alle Ausstellerplätze vergeben.
Besucherinnen und Besucher können mit Fachleuten ins Gespräch kommen, seltene Stücke anschauen und sich über Sammeln, Pflege, Betrieb und Restaurierung informieren. Dazu kommen Möglichkeiten zum Tausch, Kauf und Verkauf.
Zum Programm gehören traditionell historische Modellbahnen in verschiedenen Spurweiten, Echtdampfbetrieb und die Wuppertaler Schwebebahn, die ihr 125-jähriges Jubiläum feiert. Für Groß und Klein gibt es außerdem interaktive Vorführungen, bei denen ausgewählt auch selbst Hand angelegt werden kann.
Kurator und Vorsitzender des Fördervereins Uwe Groll lädt herzlich ein: „Erleben Sie mit uns die Innovation und Genialität der Technik hinter den Bing-Spielwaren sowie deren Partner und Wettbewerber. Tauchen Sie ein in eine Epoche, in der Spielzeug mit Herz und Hand, aber auch schon systematisch und fabrikmäßig gefertigt wurde.“
Weitere Informationen gibt es unter https://www.bing-museum.de.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |