Bad Dürkheim: Neue Kultur- und Tourismusprojekte mit Haus Leiningen
- Bei Treffen wie diesem klären Städte, ob gemeinsame Kultur- und Tourismusprojekte entstehen können.
- Foto: Stadt Bad Dürkheim
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Bad Dürkheim. Wie kann Bad Dürkheim seine historischen Wurzeln stärker erlebbar machen und daraus neue Angebote für Kultur und Tourismus entwickeln. Darüber hat sich die Stadt jetzt in Amorbach mit dem Fürstenhaus Leiningen und der Stadt Amorbach ausgetauscht.
Auf Einladung des Fürstenhauses Leiningen trafen sich Vertreter beider Städte zu einem Gespräch über künftige Kooperationsmöglichkeiten. Fürst zu Leiningen sowie Prinzessin Olga und Prinz Hermann zu Leiningen begrüßten Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt. Sie kam mit Marcus Brill, Fachbereichsleiter für Tourismus, Kultur, Wirtschaft und Veranstaltungen, Britta Hallmann-Preuss, Leiterin des Stadtmuseums, und Annett Pfannebecker, zuständig für Städtepartnerschaften.
Gemeinsame Geschichte als Ansatz für neue Angebote
Für Amorbach nahmen Bürgermeister Peter Schmitt und Hauptamtsleiter Tobias Laske teil. Im Mittelpunkt standen die historischen Verbindungen zwischen beiden Regionen und die Frage, wie beide Seiten diese künftig stärker für Kultur, Tourismus und regionale Entwicklung nutzen können. Die Gesprächspartner wollen den begonnenen Austausch fortsetzen und erste gemeinsame Projekte entwickeln.
Eine Grundlage dafür sehen die Beteiligten in der Geschichte des Hauses Leiningen. Das Fürstenhaus verbindet nach Darstellung der Beteiligten pfälzische Wurzeln, den Verlust der linksrheinischen Besitzungen infolge der napoleonischen Neuordnung und die spätere Verlagerung des Herrschaftssitzes nach Amorbach. Dadurch soll sich die Möglichkeit eröffnen, Besucherinnen und Besucher eine gemeinsame Kulturgeschichte an authentischen Orten erlebbar zu machen.
Beide Städte verweisen zugleich auf eigene Profile mit kulturellen, touristischen und Freizeitangeboten. Ziel der Zusammenarbeit ist es, diese Stärken zu verbinden und neue Impulse für Kultur, Tourismus und die regionale Entwicklung zu schaffen.
Auch mit Blick auf das 1250-jährige Stadtjubiläum Bad Dürkheims im Jahr 2028 ging es um eine mögliche Beteiligung der Stadt Amorbach und des Fürstenhauses Leiningen an den Jubiläumsfeierlichkeiten. Anlass dafür ist die Ersterwähnung Bad Dürkheims im Lorscher Kodex. Wie die Stadtverwaltung Bad Dürkheim mitteilt, sprachen die Beteiligten über diese Option im Rahmen des Treffens.
Autor:Reiner Bohlander aus Frankenthal |