Vermisstensuche in Albersweiler: Spezialhunde-Einheit unterstützt Polizei - fünf Spürhunde im Einsatz
- Die Spezialhunde-Einheit VR/HRD-K9 unterstützte die Vermisstensuche in Albersweiler an zwei Tagen mit vier Einsatzteams und fünf speziell ausgebildeten Suchhunden.
- Foto: Foto: Spezialhunde-Einheit VR/HRD-K9
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Albersweiler. Im Rahmen der Suche nach einer seit Anfang Mai vermissten 53-jährigen Frau aus Albersweiler unterstützte die Spezialhunde-Einheit VR/HRD-K9 an zwei Tagen die laufenden Suchmaßnahmen der Polizei. Die vermisste Frau mit dem Namen Mareike war zuletzt in Albersweiler gesehen worden. Trotz intensiver Suche konnte sie bislang nicht gefunden werden. Die Polizei schließt weiterhin nicht aus, dass sich die Vermisste in einer hilflosen Lage befinden könnte.
Für den Einsatz wurden vier speziell ausgebildete Suchhundeteams aus Orsingen-Nenzingen (Landkreis Konstanz) mit insgesamt fünf Spezialhunden eingesetzt. Die ehrenamtlichen Hundeführer arbeiteten dabei eng mit den zuständigen Behörden sowie den örtlichen Ansprechpartnern zusammen. Unterstützt wurden die Suchmaßnahmen unter anderem durch Vertreter des Steinbruchs, Jagdpächter, Förster sowie die Ortsgemeinde.
Tierwohl und Sommerhitze: Suche begann bereits in den frühen Morgenstunden
Die Einsätze fanden bewusst in den frühen Morgenstunden statt. Grund dafür waren die hochsommerlichen Temperaturen, die sowohl für die Suchhunde als auch für die Einsatzkräfte eine erhebliche Belastung darstellten.
„Leider haben wir die vermisste Person nicht gefunden. Es ist nicht einfach, bei solchen Verhältnissen alles zu geben – für Mensch wie Hund. Deshalb wurden die Suchen in den frühen Morgenstunden, wo andere noch schlafen, gestartet“, erklärt Manfred Freitag von der Spezialhunde-Einheit VR/HRD-K9.
Die hohen Temperaturen und das schwierige Terrain rund um einen Steinbruch in der Nähe von Albersweiler machten den Einsatz zusätzlich anspruchsvoll. Aus Gründen des Tierwohls und der Sicherheit der Einsatzkräfte musste die Suche schließlich beendet werden. „Die Temperaturen sind eine brutale Herausforderung für alle, und bei aller Liebe und Helferwille muss man auch sagen, dass man ab gewissen Verhältnissen den Sucheinsatz abbrechen muss“, so Freitag.
Ehrenamtliche Spezialisten für besondere Suchlagen
Die Spezialhunde-Einheit VR/HRD-K9 besteht aus ehrenamtlichen Hundeführern mit speziell ausgebildeten Suchhunden. Die Teams unterstützen Behörden bundesweit bei Vermisstensuchen sowie weiteren komplexen Suchlagen. Zum Einsatz kommen unterschiedlich spezialisierte Hunde, die für verschiedene Suchszenarien ausgebildet sind.
Der Einsatz in Albersweiler erstreckte sich über zwei Einsatztage. Insgesamt waren vier Einsatzteams mit fünf Spezialhunden beteiligt.
- Bereits in den frühen Morgenstunden durchkämmten die ehrenamtlichen Suchhundeteams das Gelände rund um Albersweiler. Die Einsätze wurden wegen der hohen Temperaturen zeitlich begrenzt.
- Foto: Spezialhunde-Einheit VR/HRD-K9
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Suche nach Mareike bleibt weiterhin ohne Ergebnis
Auch nach Abschluss des Einsatzes der Spezialhunde-Einheit konnte die vermisste Frau nicht gefunden werden. Die Ermittlungen und die Vermisstensuche liegen weiterhin bei den zuständigen Behörden. Hinweise aus der Bevölkerung können nach wie vor für die Aufklärung des Vermisstenfalls von Bedeutung sein.
Für die ehrenamtlichen Suchteams bleibt der Einsatz trotz des ausbleibenden Erfolgs eine besondere Herausforderung. „Unsere Teams waren zwei Tage in den Morgenstunden am Suchen“, fasst Manfred Freitag den intensiven Einsatz zusammen.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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