Rudolf Werner im Einsatz für Annweiler
Ehrenamt hält fit

Rudolf Werner ist Ehrenamtler mit Leib und Seele.

von Britta Bender

Ehrenamt. Der in Annweiler lebende Rudolf Werner hat eine äußerst erfolgreiche Karriere hinter sich. Seine Ausbildung als Journalist begann er beim Pfälzer Tageblatt in Landau. Am Deutschen Institut für Publizistik in Düsseldorf nahm er an Weiterbildungen teil. Nach seinem Abschluss war er dann ab 1963 für drei Jahre als Redakteur bei der Tageszeitung Mannheimer Morgen tätig.
In unserem letzten Trifels Kurier hat Rudolf Werner gezeigt, dass er nichts verlernt hat. Er war derjenige, der den unterhaltsamen Bericht über das Helferfest zum Abschluss des Rheinland-Pfalz-Tages geschrieben hat. Und das, obwohl er ja selbst einer dieser Helfer war. Inzwischen nennen sich diese Helferinnen und Helfer neudeutsch „Volunteers“. Davon waren während der Rheinland-Pfalz-Tage 125 im Einsatz.
Rudolf Werner war an allen drei Festtagen als ältester Helfer Foto-Volunteer. Auch und vor allem in diesem Metier kennt er sich bestens aus. Denn nach seiner Tätigkeit beim Mannheimer Morgen, wechselte er zum Fernsehen. Dort wurde er mit seinen über 100 Dokumentarfilmen zum bekannten Fernsehredakteur und Regisseur des SWR. Inzwischen ist Rudolf Werner 78 Jahre alt und fühlt sich immer noch jung genug, um noch etwas zu leisten. Seine Neugier ist Teil seiner Motivation.
Vor allem die Trifelsstadt liegt ihm am Herzen. Vor vier Jahren gründete er mit drei weiteren Gleichgesinnten den Verein Zukunft Annweiler. „Ich hoffe, den Bürgerinnen und Bürgern ist bewusst, was dieser Verein wirklich leistet und schon geleistet hat“, so Werner hoffnungsvoll.
Dieser Verein möchte Annweiler zu einem neuen Image verhelfen, den Fremdenverkehr beleben, die Leerstände in der Altstadt beseitigen und bei den Bürgern mehr Engagement wecken.
So war es für Rudolf Werner auch eine Selbstverständlichkeit Volunteer zu werden. „Ich habe Interesse an der Stadt und möchte etwas Produktives tun,“, so Werner. „Ich hoffe, dass ein Umdenken stattgefunden hat und dass das Landesfest ein Weckruf für mehr Gemeinsinn war. Denn ich bin sicher, jeder hier in der Stadt sehnt sich danach“.
Auch der Stadtrat solle seiner Meinung nach mehr an einem Strang ziehen und in manchen Fällen auch mal Parteinteressen hinten anstellen. Überaus wichtig sei es, die Bürgerinnen und Bürger mit einzubeziehen.
Annweiler braucht eine lokale Identität. Und der Rheinlandpfalz Tag bot die Plattform, sich drei Tage lang von der besten Seite zu zeigen. Das hat die Stadt geschafft. „Es war ein großartiges Fest mit tollerund harmonischer Stimmung und fröhlichen Leuten“, so hat Rudolf Werner dieses Festwochenende erlebt.
Nach dem Fest ist vor dem Fest. Vom 26. bis zum 28. Juli findet das Richard-Löwenherz-Fest statt. Veranstaltet wird diese tradtitionelle Veranstaltung vom Verein Zukunft Annweiler. In der Hochglanzbroschüre für dieses mittelalterliche Treiben hat nahezu ausnahmslos Rudolf Werner die Texte geschrieben und auch das ein oder andere Foto beigesteuert. Er ist nicht nur ehrenamtlich überaus engagiert, sondern nebenbei auch noch leidenschaftlicher Opa von vier Enkelkindern im Teenie-Alter. Fit hält er sich mit Radfahren und wandern. Außerdem zieht er täglich seinen Bahnen, im Sommer im Trifelsbad, im Winter im LaOla.

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