Außergewöhnliche zweitägige Vortragsveranstaltung
800 Jahre Annweiler

Friedrich II. am Rathaus der Trifelsstadt.
  • Friedrich II. am Rathaus der Trifelsstadt.
  • Foto: Pohlit
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Annweiler. Mit der Verleihung der Stadtrechte für Annweiler durch den Stauferkönig Friedrich II. vor 800 Jahren am 14. September 1219 steht die damals ausgestellte Urkunde stellvertretend für die weit tragenden Herrschafts- und Ordnungsentwürfe der staufischen Herrscher, sowohl in der Verflechtung von Stadtrechtsverleihung, Memorialfürsorge als auch für die Burgenförderung.
Der Privilegierungsakt bewahrte seine Wirksamkeit aber auch über das Ende der Dynastie hinaus. Die staufische Vergangenheit Annweilers ist somit bis an die Schwelle zur Gegenwart durch facettenreiche Kristallisationspunkte verschiedener historischer Deutungen gekennzeichnet.
Die Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum sind der Anlass für ein zweitägiges wissenschaftliches Symposium, das am 17. und 18. September mit hochrangigen Historikern im Saal der Prot. Kirchengemeinde an der Stadtkirche stattfindet. Es handelt sich um eine Veranstaltung, wie sie bisher für Annweiler wohl als einzigartig gelten darf. Initiator und Organisator ist der Verein der Trifelsfreunde e. V. unter Beteiligung des Bezirksverbands Pfalz, des Instituts für Pfälzische Geschichte und Volkskunde IPGV Kaiserslautern, der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz GDKE, des Instituts für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde an der Universität Heidelberg sowie der Westfälischen Universität Münster. Der Kreis der Referenten aus Kaiserslautern, Worms, Heidelberg, Mainz, Frankfurt/M, München, Münster und Kiel zeichnet sich durch überregionales und interdisziplinäres Profil aus.
Die Vorträge konzentrieren sich zunächst auf das Königsdiplom selbst und den regionalen Kontakt der Beurkundung, unterziehen die Geschichte der Stadt anschließend einer perspektivischen Betrachtung, zunächst für die Zeit, als Annweiler Reichsstadt war, dann, nach 1330, als die Stadt sich in der Pfandschaft der Pfalzgrafen befand.
Der erste Tag schließt mit einer Podiumsdiskussion mit hochrangigen und fachkundigen Diskussionsteilnehmern zum Thema „Der Umgang mit dem staufischen Erbe“ ab.
Diese außergewöhnliche Tagung auf hohem Niveau beginnt am Dienstag, 17. September, um 13 Uhr und am Mittwoch, 18. September, um 9 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung per E-Mail unter info@trifelsfreunde.de wird gebeten. ǀpep

Autor:

Jürgen Bender aus Annweiler

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