Tunnelsperrung in Annweiler: Erste Bilanz der Kontrollen - Polizei weist 151 LKW zurück
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Annweiler. Am Montag, 2. März, zog die Polizei in Annweiler eine erste Bilanz der Kontrollen rund um die Tunnelsperrungen der B10. Seit Beginn der Bauarbeiten ist die B10 zwischen Rinnthal und Annweiler-Ost komplett gesperrt. Der Verkehr wird durch die Orte Rinnthal, Sarnstall und Annweiler umgeleitet. Für LKW über 7,5 Tonnen gilt während der Sanierung ein Fahrverbot. Ausnahmen gibt es nur für Anwohner sowie für Lieferverkehr aus den Landkreisen und Städten Landau, Zweibrücken, Pirmasens, Südliche Weinstraße und Germersheim.
Wie die Polizei mitteilt, kontrollierten die Polizeiwache Annweiler sowie die Polizeiinspektionen Landau und Edenkoben täglich die Einhaltung des Verbots. Unterstützung kam unter anderem vom Polizeipräsidium Einsatz und Logistik sowie vom Schwerverkehrskontrolltrupp. Im Fokus standen vor allem LKW, die nicht aus den zugelassenen Regionen stammten. Von 483 kontrollierten Lastwagen konnten 151 Fahrer keine gültige Genehmigung vorzeigen. Sie mussten ihre Fahrt abbrechen und umkehren. Zusätzlich erwartet sie ein Bußgeld von 100 Euro zuzüglich Gebühren. In einzelnen Fällen prüft die Polizei auch eine Vermögensabschöpfung, die mehrere tausend Euro betragen kann.
Parallel zu den LKW-Kontrollen führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen in Rinnthal, Sarnstall, Queichhambach und Annweiler durch. Dabei wurden 1.660 Fahrzeuge gemessen. 146 Fahrer waren zu schnell unterwegs. Der Spitzenreiter lag 29 km/h über dem erlaubten Tempo.
Besonders umfangreich fielen mehrere Großkontrollen aus. Am Montag, 2. März, waren 15 Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz und Logistik im Einsatz. Am Dienstag, 3. März, kontrollierte ein Sonderdienst der Polizeiinspektion Landau. Am Mittwoch, 4. März, überprüften 34 Kräfte auf einem Parkplatz an der B10 bei Rinnthal den Verkehr, darunter auch Spezialisten für den Schwerlastverkehr.
Nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität nutzen normalerweise täglich rund 18.000 Fahrzeuge die B10, darunter etwa 4.000 LKW. Während der Tunnelsanierung wird fast der gesamte Verkehr durch die angrenzenden Orte umgeleitet. Die Polizei zeigt Verständnis für die Belastung der Anwohner und kündigt an, die Kontrollen weiter hochzuhalten. Ziel ist es, unerlaubt fahrende LKW frühzeitig zu stoppen und so Lärm und Abgase zu reduzieren. Die Beamten stellen zugleich fest, dass die Zahl der verbotenen LKW im Vergleich zu den ersten Tagen der Sperrung bereits zurückgegangen ist.
Die Polizei bittet Bürgerinnen und Bürger um Hinweise oder Anregungen zur Kontrolltätigkeit. Diese nimmt der Leiter der Polizeiwache Annweiler, Falko Grote, telefonisch unter 06346 9646-2519 oder per E-Mail an pwannweiler@polizei.rlp.de entgegen.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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