Neujahrsempfang in Obermoschel
Künftige Pläne vorgestellt
- Der neu gewählte Stadtbürgermeister Hans Ruppert bei einer Neujahrsrede 2026
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Obermoschel. Beim gut besuchten Neujahrsempfang im Protestantischen Gemeindehaus kündigte der neu gewählte Stadtbürgermeister Hans Ruppert an, dass die Fertigstellung des Bürger- und Quartiertreffs absolute Priorität habe. Im nächsten Jahr soll dort der Neujahrsempfang der Stadt stattfinden. Einem Aufruf in 2025, sich ehrenamtlich bei der Fertigstellung des neuen Gebäudes ehrenamtlich zu engagieren, seien 14 Obermoscheler gefolgt, was ihn freue. Zudem solle die Brückenerneuerung in der Friedhofstraße sowie die Stützmauer in der Kanalstraße so schnell als möglich angegangen werden. Der schon früher angekündigte Ausbau der B 420 -die Straße ist vor allem ab der Kreuzung Modehaus Wolf Richtung Niedermoschel in einem äußerst schlechten Zustand- komme nicht vor 2027, so die Ankündigung des LBM Worms. Ruppert appellierte, sich mehr für die eigene Stadt ehrenamtlich zu engagieren und nannte als Beispiel das Engagement von Dietmar Nessel und Gunter Hilgert bei der Erneuerung der städtischen Sitzbänke. Ruppert will künftig die Gemeinschaft seitens der Stadt stärken. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Olga und Dirk Hilgert für die Kickboxabteilung der TuS Landsberg geehrt, die mit ihrem Sportteam wiederum etliche WM-Titel nach Obermoschel holten. Der Ehrung des Deutschen Sportschützen-Meisters im 50-Meter-Pistolenschießen, Tobias Bumb, wird nachgeholt. Künftig wird sich jeweils ein Verein beim Neujahrsempfang vorstellen können. Den Anfang machte Juliane Stanislawski-Ruppert für den Burgförderverein der Moschellandsburg. Tausende von Besuchern zieht der Mittelaltermarkt jährlich auf das "Moscheler Schloß". Die Einnahmen daraus werden in den Unterhalt des städtischen Wahrzeichens gesteckt. Erstmals wurde dort auch eine Theateraufführung geboten. Annette Burckart stellte die Idee einer Bürgerstiftung vor, es wird dazu eine Info-Veranstaltung geben. VG-Bürgermeister Michael Cullmann nannte Kindergarten und Feuerwehr als künftige Hauptaufgaben. Mit der Moschellandsburg könnte touristisch top gepunktet werden. Pfalzweit wie überregional müsse allerdings noch stärker an der Vermarktung gearbeitet werden. Cullmann bat zudem, künftig auf drei Bürger-meisterwahlen wie 2025 in der kleinsten pfälzischen zu verzichten. Dies belaste unnötig vor Ort wie auch die VG-Verwaltung selbst. Jan Schäfer hatte in einer Power-Point-Präsentation interessante Bilder aus 2025 zusammengestellt. Mittelaltermusik gabs mit "Donna Clara", bevor die Sternsinger Einzug hielten. Auch der scheidende prot. Pfarrer Dieter Ruble wohnte dem Empfang bei.
Foto: Arno Mohr
Autor:Arno Mohr aus Alsenz-Obermoschel |
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