MGV 1848 Alsenz - Gemischter Chor- mit Frühjahrskonzert in Nordpfalzhalle
Ehrung für Renate Roßbach und Gerhard Hilß -4ojährige Sangestreue-

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Alsenz. Der Frühling -auch das Außenwetter wie die Dekoration innen in der Nordpfalzhalle passte am Samstag bestens dazu- stand ganz im Mittelpunkt des Konzertes des MGV 1848 Alsenz -Gemischter Chor-. Der gastgebende Chor mit über 36 Aktiven im 171.ten Jahr seines Bestehens auf der Bühne-, seit 14 Jahren schon unter Leitung von Petra Lieberich, eröffnete mit Robert Schumanns "Frühlingsgruß" (1849) den Abend. Vereinsvorsitzender Hermann Schrick übernahm die Be-
grüßung der großen Besucherschar, die sich bis auf wenige Ausnahmen aus den Aktiven der Chöre zusammensetzte.
Ohrwürmer und neue moderne Songs
Auf hohem Niveau gesungene "Ohrwürmer" der Chöre, aber auch modernes Liedgut, dass  ins-besondere der erstmals in Alsenz aufgetretene Pop- und Gospelchor " Spirit in Motion" aus Göllheim unter Leitung von Christina Franz erstklassig auf der Bühne zelebrierte, ließen vor der Pause, aber vor allem in der zweiten Hälfte des Konzertes den "Funken" so richtig auf die Besucher überspringen. Mehrfach wurden nach den jeweiligen guten Auftritten spontane Zugaben "erklatscht", die
dann auch gerne erfüllt wurden. Zu dem kurzweiligen Programm trug auch der wieder bestens aufgelegte Moderator Bernhard Weller bei.
Ehrungen für 4ojährige Treue
Gleich am Anfang gabs unter Applaus des Saales Auszeichnungen und ein großes Dankeschön für zwei langjähige Aktive: Manfred Schröder vom Kreischorverband Nordwestpfalz sowie Vorsitzender Hermann Schrick vom MGV Alsenz ehrten Renate Roßbach und Gerhard Hilß, der schon öfter auch aushilfsweise das Dirigat übernommen hatte, für jeweils 4ojährige Treue zum Chorgesang und zum Verein.
Hohes Niveau
Wunderschön vorgetragen vom MGV Gemischter Chor Alsenz dann der von Quanz Willibald komponierte Finkenwalzer: "Hörst du die Finken im Wald, wie sie schlagen, freu Dich mit Ihnen, der Frühling ist da" und das Lied "So leb Dein Leben/My Way,"  bevor sich der 19 Stimmen starke Gemischte Chor Gonbach sich unter Leitung von Tatjana Lifchits, die ihre Sängervereinigung
am Klavier bestens ergänzte, vorstellte. Mit Otto Grolls "Melodien zum Verlieben" hatten sie die richtige Wahl getroffen. "Warte, warte, nur ein Weilchen", Sag beim Abschied leiße Servus" oder "Das ist der Frühling von Berlin" sind Lieder, die jeder kennt und auch stürmisch beklatscht wurden.Das die Gonbacher auch das Moderne lieben, wurde bei dem von John Betis getexten Lied "Top of the World" eindeutig bewiesen. Der 26 Stimmen starke reine Männerchor des Gesangvereins Feilbingert unter
Leitung von Winfried Baumann trug das "Heaven is en wounderful Place"  (Der Himmel ist ein wundervoller Ort) äußerst einfühlsam vor. Eindrucksvoll und ergreifend für die Besucher auch die für einen Männerchor gut passenden Lieder "Arcobaleno" von Heinz Gietz und das "Ach ich habe in meinem Herzen da drinnen", das ein Musikstück aus der Oper "Schwarzer Peter" ist. Bei dem
"Winnetou-Soundtrack) von "Spirit in Motion" Göllheim fehlte eigentlich nur noch das Einblenden der unvergesslichen Filmausschnitte aus den Karl-May-Filmen mit Old Shatterhand und Saw Hawkins. Alle Chormitglieder aktiv mitwirkend ohne eine Singvorlage,  war der Auftritt mitreißend und beste Werbung für ein Aktivsein in einem solchen Chor. Top arrangiert von dem Göllheimer Pop- und
Gospelchor auch das "Aquarius/Let the sun shine" Das Lied für die Rockoper "Hair" geschrieben war der erfolgreichste Hit von Fifth Dimension. "Eye of the tiger" wurde für den Film Rocky III geschrieben. Glänzend auch der "Tanz der Vampire" aus dem gleichnamigen Kultumusical. Die Göllheimer hatten auch erstklassige Sangs-Solisten in Ihren Reihen: Kai Philippi und Claudia Dhom.
"Ich war noch niemals in New York" war der Auftakt nach Maß des Gemischten Chores Gonbach nach der Pause. Donnernder Applaus und sofortige Zugabe-Rufe des Publikums folgten direkt. Auch an schwierig zu singendes Liedgut wie die Serenade "Millionen des Harlekins" oder "Moon River" das für den Film "Frühstück bei Tiffany von Henry Mancini 1961 komponiert wurde, wagte sich der Chor. Ob der guten Leistungen kamen sie ohne Zugabe nicht von der Bühne: "Kriminaltango" mit sonnenbe- brillten Sängern hört und sieht man nicht alle Tage. Wunderbar authentisch. Es hatte den Anschein, dass sich die Chöre zu Höchstleistungen gegenseitig anbtrieben, denn beim  Feilbingerter Männerchor wurde bei "Ach, ich habe in meinen Herzen" oder "Aber Dich gibts nur einmal für mich" und besonders das Götz-Lied "Tanze mir mir in den Morgen" im Saal begeistert mitgesungen. Mit dem Weinlied "Ist er gut, ja, ja,ja, ist er schlecht, nein, nein, nein, gabs auch hier die geforderte Zugabe. Mit "The impossible
dream" aus dem Musical "Man of La Mancha" und "One day more" aus dem Musical "Les Miserables" glänzte der Göllheim Pop- und Gospelchor nocheinmal und setzte dann noch ein "O happy Day" drauf. Den Schlußpunkt unter ein gelungenes Konzert setzten dann wieder die Gastgeber: "Ein Stern, der Deinen Namen trägt", "Siyahamba" und "Seemann, Deine Heimat ist das Meer" erklang, bevor Vorsitzender Hermann Schrick allen Mitwirkenden besonders dankte. Für guten Ton und die Technikbetreuung bekam Gernot Petry, für die die Programmgestaltung und Gesamtleitung Petra Lieberich ein Sonderlob. Für die Dirigenten gabs zudem kleine Präsente. Gemeinsam wurde zum Abschied die schottische Volksweise "Amazing Grace-" abschließend gesungen (moh).

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