Die Abenteuer von Mathilde & Hugo
Zwei Heringe suchen ihren Schwarm

Foto: Das Titelbild wurde mit einer KI (Microsoft Copilot) erstellt und ist nicht aus einem urheberrechtlich geschützten Werk abgeleitet. Es zeigt ein frei nutzbares Bild passend zu meiner Geschichte.
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Lesedauer Zirka 12 Minuten

Die Abenteuer von Mathilde & Hugo – Zwei Heringe suchen ihren Schwarm

Prolog: Zwei Heringe und ein Hauch von Abenteuer
Tief unten im blauen Atlantik, wo das Licht der Sonne nur als flüchtiger Glanz auf den Wellen tanzt, lebt ein Schwarm atlantischer Heringe, der jedes Jahr eine große Wanderung unternimmt. Unter ihnen: Mathilde und Hugo. Zwei Heringe, die nicht nur durch ihre silbernen Schuppen glänzen, sondern auch durch ihre unerschütterliche Neugier, ihren Hang zum Chaos und ihre unerschütterliche Freundschaft.
Mathilde, die mit einem frechen Grinsen durchs Wasser gleitet, ist die Denkerin der beiden – zumindest behauptet sie das. Hugo hingegen ist der spontane Draufgänger, der lieber handelt, bevor er denkt. Zusammen sind sie ein Duo, das den Ozean nicht nur durchquert, sondern regelmäßig auf den Kopf stellt.
Als sie sich eines Tages heimlich vom Schwarm entfernen, um ein geheimnisvolles Schiffswrack zu erkunden, beginnt ein Abenteuer, das sie nicht nur von ihrem Schwarm trennt, sondern auch in die wildesten Tiefen des Atlantiks führt – voller Gefahren, Begegnungen und jeder Menge Blödsinn.

Kapitel 1: Die Suche beginnt
„Mathilde, ich sag’s dir, das war die beste Idee seit… na ja, seit ich versucht hab, mit einer Qualle Schach zu spielen!“ Hugo gluckste, während er sich durch die rostige Luke der Kapitänskajüte zwängte.
„Ja, und wie ging das aus? Die Qualle hat dich gegrillt, Hugo. Wortwörtlich. Du sahst aus wie ein übergarter Sardinensnack!“ Mathilde kicherte, doch ihr Lachen verstummte, als das Wrack plötzlich bebte.
Ein kurzes, aber heftiges Seebeben ließ die Kajüte erzittern. Plötzlich war die Luke hinter ihnen blockiert. Hugo starrte auf das verbogene Metall. „Oh oh… ganz großer Bockmist. Wir sitzen fest.“
„Hugo, du Hammel! Das war DEINE Idee! Jetzt sieh zu, wie wir hier rauskommen, sonst ist der Schwarm futsch – und wir dann auch!“
Nach Stunden des Grübelns und Herumzappelns entdeckte Mathilde einen Sägefisch, der sich unter einem alten Kompass versteckt hatte. „Hey Hugo, guck mal! Ein Sägefisch! Vielleicht kann der uns raussägen!“
„Komm mal her, du Säge-Superstar! Wir brauchen dich jetzt ganz dringend!“ Hugo schnappte sich den verdutzten Fisch und begann, mit ihm eine Rundung in die Schiffswand zu sägen. Der Sägefisch stöhnte, seufzte und murmelte: „Ich bin doch kein Werkzeug, Leute…“
Mit einem letzten „Säge-Schnipp“ waren sie frei. Doch der Schwarm war verschwunden. Keine Spur. Nur endlose Weite und ein paar gelangweilte Krabben, die Karten spielten.
„Na super“, seufzte Mathilde. „Jetzt beginnt die große Suche.“

Katastrophaler Blödsinn, Teil 1: Die Quallen-Party
Am ersten Tag ihrer Suche schwammen Mathilde und Hugo ziellos durch den Ozean. Ihre Orientierung? Fehlanzeige. Ihre Strategie? „Einfach geradeaus, Mathilde! Irgendwo muss der Schwarm ja sein!“
Nach einer Stunde stießen sie auf eine Gruppe tanzender Quallen. „Oh wow, das sieht aus wie eine Unterwasser-Disco!“ rief Hugo begeistert.
„Hugo, das sind Quallen. Die tanzen nicht. Die pulsieren. Und sie sind giftig.“
„Ach was, ich hab schon mit einer Qualle getanzt. Die war ganz nett. Bis sie mir eine gewischt hat.“
Trotz Mathildes Warnung schwamm Hugo mitten hinein. Ein paar Sekunden später war er umgeben von leuchtenden Tentakeln und schrie: „Mathilde! Ich bin ein wandelnder Leuchtstab! Hilfe!“
Mathilde zog ihn raus, während Hugo glühte wie ein Neujahrsfeuerwerk. „Du bist echt ein wandelndes Missgeschick, Hugo.“

Begegnung mit Oktopus Otto
Am Nachmittag trafen sie auf Oktopus Otto, der gerade seine Tintenkleckskunst übte. „Na ihr zwei Silberlinge, was treibt euch hierher?“
„Wir suchen unseren Schwarm. Und Hugo hat sich gerade fast in eine Qualle verwandelt.“
Otto lachte. „Ihr seid ein Fall für sich. Aber ich hab was gehört – euer Schwarm ist Richtung Südwesten gezogen. Aber Vorsicht: Dort lebt die Moräne Morgana. Die ist nicht nur hässlich, sondern auch hungrig.“
„Hungrig? Pff, ich bin Hugo, der Heringsheld! Ich bin ungenießbar!“ rief Hugo.
„Ja, du bist eher ein Snack mit Beilage“, murmelte Mathilde.
Otto gab ihnen eine Karte aus Tintenlinien. „Folgt den Strömungen. Aber passt auf euch auf.“
„Danke, Otto! Und falls du mal ein Logo brauchst – Hugo leuchtet noch ein bisschen.

Tollpatschigkeit mit Stil
Am Abend versuchten sie, der Karte zu folgen. Hugo hielt sie verkehrt herum. „Ich glaub, wir müssen nach oben schwimmen.“
„Hugo, das ist die Wasseroberfläche. Da gibt’s keine Heringe. Nur Möwen mit Appetit.“
„Ach so. Dann eben nach unten. Oder links?“
Mathilde seufzte. „Wir sind sowas von verloren.“
Doch trotz aller Missgeschicke, Quallen-Tanz und Tintenkunst kamen sie weiter. Die Nacht brach herein, und sie fanden Unterschlupf in einem alten Muschelhotel – mit einem Zimmer, das nach Algen roch und einem Seestern als Concierge.
„Mathilde, ich sag’s dir: Wenn wir den Schwarm finden, erzähl ich denen, dass wir fast von Kunstquallen adoptiert wurden.“
„Und ich erzähl, dass du mit einem Sägefisch geschnitzt hast. Wir sind echt ein Fall für die Fischpsychologie.“

Kapitel 2: Die widerliche Moräne
Der zweite Tag begann mit einem Blubbern. Nicht irgendeinem Blubbern – sondern einem „Hugo-schnarcht-im-Schlaf-und-bläst-Blasen“-Blubbern. Mathilde stupste ihn an. „Hugo, wach auf! Du blubberst wie ein kaputter Whirlpool.“
„Ich träumte, ich wäre ein Delfin. Mit Sonnenbrille. Und alle haben mir Sardinen gebracht…“
„Ja, und ich träumte, du wärst endlich mal hilfreich. Komm, wir müssen weiter.“
Die beiden schwammen los, immer noch in der Hoffnung, ihren Schwarm wiederzufinden. Doch der Ozean war weit, und ihre Orientierung… na ja, Hugo hielt die Karte immer noch falsch herum.

Die Begegnung mit Morgana
Gegen Mittag wurde das Wasser dunkler. Die Strömung verlangsamte sich. Und dann… ein Schatten. Langgezogen. Schlängelnd. Und mit einem Gesicht, das selbst einem Seestern Albträume machen würde.
„Mathilde… sag bitte, dass das ein harmloser Aal ist.“
„Hugo… das ist Morgana. Die Moräne. Die mit dem schlechten Atem und dem noch schlechteren Charakter.“
Morgana glitt aus ihrem Versteck. Ihre Augen funkelten wie zwei faulige Muscheln. „Na, was haben wir denn da? Zwei kleine Heringe. Wie entzückend. Ich liebe Heringe. Besonders mit einem Hauch Panik.“
„Ähm… wir sind gar keine Heringe. Wir sind… äh… Mini-Delfine. Mit Tarnmodus!“ Hugo versuchte zu grinsen, aber sein Kiemenflattern verriet ihn.
„Ich liebe Mini-Delfine auch. Besonders gegrillt.“

Die wilde Verfolgung
Morgana schoss aus ihrem Versteck. Mathilde und Hugo wirbelten los. „Hugo, schneller! Ich will nicht als Moränen-Mittagessen enden!“
„Ich schwimme doch schon wie ein Thunfisch auf Espresso!“
Die Moräne jagte ihnen hinterher, schlängelte sich durch Korallen, schoss durch Algenfelder. Mathilde versuchte, sich in einem Schwamm zu verstecken. Der Schwamm schrie: „Ey! Das ist mein Wohnzimmer!“
Hugo krachte in eine Muschel, die sich sofort schloss. „Mathilde! Ich bin ein Muschelhäppchen! Hilfe!“
Mathilde zog ihn raus, während Morgana immer näher kam. Doch dann – ein Geistesblitz. Oder eher ein Tollpatsch-Blitz.
„Hugo! Wir müssen sie verwirren! Schwimm Zickzack! Und rückwärts! Und… tanze!“
„Tanzen? Ich bin Hering, kein Ballettfisch!“
„Mach einfach!“
Die beiden begannen, chaotisch zu schwimmen. Hugo drehte Pirouetten, Mathilde machte Rückwärtssaltos. Morgana versuchte, ihnen zu folgen – und verknotete sich dabei in einem Algenfeld.
„Was zum…?! Ich bin ein Knoten! Ein Moränen-Knoten! Ihr kleinen…!“
„Tja, Morgana“, rief Hugo, „du solltest mal an deiner Beweglichkeit arbeiten. Vielleicht ein bisschen Yoga?“
Die beiden nutzten die Gelegenheit und schwammen davon. Morgana schrie noch: „Ich krieg euch! Irgendwann! Und dann gibt’s Hering à la Morgana!“

Nach dem Schreck
Mathilde und Hugo ließen sich in einer kleinen Bucht treiben. „Hugo, ich dachte wirklich, das war’s.“
„Ich auch. Aber hey – wer hätte gedacht, dass meine Tanzkünste mal Leben retten?“
„Deine Tanzkünste retten höchstens die Langeweile.“
„Na ja, immerhin bin ich jetzt offiziell ein Moränen-Verwirrer. Das gehört auf meine Visitenkarte.“
„Du hast keine Visitenkarte.“
„Noch nicht.“
Die beiden lachten, erschöpft, aber erleichtert. Der zweite Tag war überstanden – mit einem Knoten, einem Tanz und einer Moräne, die wahrscheinlich immer noch versucht, sich zu entwirren.

Kapitel 3: Nichts passiert, Übernachtung im Riff
Der dritte Tag begann mit einem ungewöhnlichen Gefühl: Stille. Keine Moräne, keine Quallen-Disco, keine Tintenkleckskunst. Nur das sanfte Glucksen der Strömung und Hugos leises Murmeln: „Mathilde… ich glaube, ich bin… gelangweilt.“
„Gelangweilt? Nach dem gestrigen Moränen-Massaker? Ich genieße gerade die Tatsache, dass uns niemand fressen will.“
„Ja, aber mein Abenteuerherz sehnt sich nach Drama! Nach Action! Nach… nach einem Sandwich.“
„Hugo, du bist ein Fisch. Du ISST Sandwiches nicht. Du BIST das Sandwich.“

Zweifel und Begegnungen
Während sie durch die Weiten des Ozeans glitten, trafen sie auf allerlei Meeresbewohner: eine Schildkröte mit Schlafmütze, die nur „Mmmh… Schwarm? Keine Ahnung…“ murmelte. Dann ein Seepferdchen, das sich als Philosoph entpuppte: „Vielleicht ist euer Schwarm gar nicht verloren. Vielleicht seid ihr es, die sich selbst suchen.“
„Wow“, sagte Hugo. „Das war tief. Und völlig nutzlos.“
Mathilde begann zu zweifeln. „Hugo… was, wenn wir sie nie wiederfinden? Was, wenn wir für immer… allein sind?“
„Dann gründe ich einen neuen Schwarm. Mit dir. Und dem Sägefisch. Und Otto. Und vielleicht Morgana, wenn sie mal gute Laune hat.“
„Du bist irre.“
„Aber charmant irre.“

Das Riff der Träume
Am Abend, als die Sonne sich langsam hinter den Wellen versteckte, entdeckten sie es: ein Riff. Aber nicht irgendein Riff – ein leuchtendes, pulsierendes, farbenfrohes Wunderwerk der Natur. Korallen in allen Farben, die wie Laternen glühten. Kleine Fische, die wie Glitzer durch die Wasserstraßen huschten. Und mittendrin: das „Hotel Coralina“.
„Mathilde… ich glaube, wir sind im 5-Sterne-Fischparadies gelandet.“
„Und du bist der erste Gast, der mit Algen im Gesicht eincheckt.“
Sie wurden von einem eleganten Anemonenfisch empfangen. „Willkommen! Heute servieren wir Plankton-Pasta mit Algenpesto und Quallen-Gelee zum Nachtisch.“
„Ich nehme alles. Und zweimal Nachtisch“, rief Hugo.

Ein Festmahl und ein paar Missgeschicke
Beim Essen passierte natürlich wieder ein Hugo-Moment. Er versuchte, mit einem Seestern zu klatschen – und klebte fest.
„Mathilde! Ich bin ein lebendiger Sticker!“
„Du bist ein lebendiger Witz.“
Später versuchte er, sich in einer Koralle zu verstecken – und löste eine Lichtshow aus. „Wow! Ich bin ein DJ!“
„Du bist ein Störfaktor mit Stil.“
Trotz allem genossen sie die Nacht. Das Wasser war warm, die Geräusche beruhigend, und zum ersten Mal seit Tagen fühlten sie sich sicher. Doch der Gedanke an ihren Schwarm blieb.
„Hugo… was, wenn das hier unser neues Zuhause wird?“
„Dann baue ich dir ein Algen-Schloss. Mit Sägefisch-Tür.“

Hoffnung am Morgen
Am nächsten Morgen trafen sie auf einen alten Riffbewohner – ein Papageienfisch mit Brille. „Ihr sucht euren Schwarm? Der ist gestern hier vorbeigeschwommen. Richtung Nordwesten.“
Mathilde und Hugo starrten ihn an. „Wirklich? Nordwesten? Das ist… das ist Hoffnung!“
„Danke, du bist unser Held!“, rief Hugo und versuchte, dem Fisch einen High-Fin zu geben. Der Fisch wich aus.
„Ich bin alt. Ich mache keine Faxen.“
Mathilde und Hugo schwammen los – mit neuer Energie, neuer Hoffnung und einem Frühstücksrest im Maul.
„Mathilde“, sagte Hugo, „ich spüre es. Heute wird’s wild.“
„Hoffentlich nicht zu wild. Ich hab noch Riff-Ruhe im Blut.“

Kapitel 4: Die Begegnung mit dem Hai namens Calgoth
Der vierte Tag begann mit einem Gefühl von Hoffnung. Mathilde und Hugo schwammen fröhlich durch die Morgensonne, die sich wie goldene Streifen durch das Wasser zog.
„Mathilde, ich sag’s dir, heute ist DER Tag. Ich spüre es in meinen Schuppen!“
„Hugo, du spürst auch Algen in deinen Schuppen. Aber ja – ich hab auch ein gutes Gefühl.“
Sie schwammen in Richtung Nordwesten, wie der Papageienfisch es ihnen geraten hatte. Die Strömung war freundlich, die Fische um sie herum lächelten, und Hugo versuchte, mit einem Seestern zu rappen. Es war ein guter Morgen.

Die Vorfreude
„Wenn wir den Schwarm wiedersehen, erzähl ich ihnen alles. Vom Sägefisch, von Morgana, vom Riff… und von meinem heldenhaften Tanz.“
„Du meinst den Zappelanfall, der zufällig nützlich war?“
„Mathilde, ich bin ein Künstler. Du verstehst das nicht.“
„Du bist ein Chaosfisch mit Charme.“
Sie lachten, schwammen weiter, und Hugo versuchte, einen Algenhut zu basteln. Es war fast idyllisch. Bis…

Panik im Ozean
Plötzlich kamen ihnen hektisch schwimmende Fische entgegen. Ihre Augen weit aufgerissen, ihre Flossen flatternd.
„Calgoth! Calgoth kommt! Rettet euch!“
„Wer oder was ist Calgoth?“ fragte Hugo.
„Der Schreckliche! Der Hai! Der Albtraum mit Zähnen!“
Mathilde und Hugo erstarrten. Und dann sahen sie ihn.
Zuerst war es nur ein Schatten. Dann ein gewaltiger Körper, der sich durch das Wasser schob wie ein U-Boot mit Zähnen. Calgoth. Der Hai. Der Schrecken des Atlantiks.
„Na ihr zwei Heringe… ich habe schon lange keinen Snack mehr gehabt. Und ihr seht… lecker aus.“

Die Hetzjagd beginnt
„Mathilde! Schwimm! Schwimm wie nie zuvor!“
„Ich schwimme doch schon wie ein Flossenflitzer!“
Calgoth setzte zur Jagd an. Das Wasser brodelte. Mathilde und Hugo wirbelten durch Korallen, rasten durch Algenfelder, sprangen über Seeigel.
„Hugo! Ich verliere ihn! Ich verliere ihn!“
„Nicht aufgeben, Mathilde! Denk an das Riff! Denk an den Sägefisch! Denk an… an Quallenpasta!“
Calgoth kam näher. Sein Maul öffnete sich. Mathilde schrie. Hugo drehte sich um.
„Nicht mit mir, du Zahnmonster!“

Hugos Heldentat
Hugo sammelte all seinen Mut. Er schwamm direkt auf Calgoth zu, wirbelte um ihn herum, zog an seiner Rückenflosse, schrie: „Hey, du übergroßer Sardinenöffner! Fang mich doch!“
Calgoth drehte sich, verwirrt. Hugo schwamm in eine enge Felsspalte. Calgoth folgte – und blieb stecken.
„Mathilde! Jetzt! Weg hier!“
Mathilde schoss los, Hugo hinterher. Calgoth brüllte: „Ihr kleinen Silberlinge! Ich krieg euch noch!“
Aber sie waren schon weit weg.

Nach dem Sturm
Mathilde zitterte. „Hugo… du hast mich gerettet.“
„Na ja, ich bin halt ein Hering mit Heldenpotenzial.“
„Du bist ein Hering mit Wahnsinnspotenzial.“
„Aber ein mutiger Wahnsinniger.“
Sie lachten, erschöpft, aber lebendig. Die Nacht brach herein, und sie schwammen weiter – durch die Dunkelheit, durch die Stille, mit dem Wissen: Sie sind stark. Zusammen. Und der Schwarm ist nicht mehr weit.

Kapitel 5: Das komfortable Taxi, Riesenmanta und das Wiedersehen mit dem Schwarm
Der fünfte Tag begann mit müden Flossen und einem Hauch von Verzweiflung. Mathilde und Hugo hatten die ganze Nacht durchgeschwommen, immer in der Richtung, die der Papageienfisch ihnen genannt hatte. Die Augen halb offen, die Schuppen zerzaust, und Hugos Laune irgendwo zwischen „Ich will schlafen“ und „Ich will Sandwich“.
„Mathilde… ich glaube, ich bin offiziell ein Fisch-Fossil.“
„Du bist ein Fisch-Fiasko. Aber wir sind nah dran, ich spüre es.“

Begegnung mit dem Riesenmanta
Gegen Mittag tauchte er auf: majestätisch, riesig, elegant – ein Riesenmanta, der durch das Wasser glitt wie ein fliegender Teppich der Tiefsee.
„Mathilde! Guck mal! Ein Manta! Ein Unterwasser-Taxi deluxe!“
„Hugo, das ist ein wildes Tier, kein Uber mit Flossen.“
„Aber… vielleicht nimmt er uns mit? Ich frag ihn einfach!“
Hugo schwamm zum Manta und rief: „Hey du! Großer Flattermann! Hast du Platz für zwei charmante, leicht erschöpfte Heringe?“
Der Manta glitt weiter, ohne zu reagieren.
„Hallo? Ich rede mit dir! Wir haben dieselbe Richtung! Du bist groß, wir sind klein – das passt doch perfekt!“
Der Manta drehte sich langsam und sagte mit tiefer Stimme: „Nein.“
„Was? Warum nicht? Du hast Platz! Du hast Stil! Und ich hab Humor!“
„Nein.“
„Komm schon! Ich erzähl dir Witze! Ich singe! Ich tanze! Ich bin Hugo, der Heringsheld!“
Der Manta seufzte. „Boarrr… steigt auf. Aber halt endlich deine Klappe.“

Die Reise auf dem Manta
Mathilde und Hugo kletterten auf den Rücken des Mantas. Hugo grinste breit. „Na, wie hab ich das gemacht? Ich bin ein Verhandlungskünstler!“
„Du bist ein Nervenkünstler. Der Manta hat dich nur mitgenommen, damit du endlich still bist.“
„Still? Ich? Niemals! Ich bin jetzt Hugo, der Manta-Rider!“
Der Manta stöhnte leise. „Ich bereue alles.“
Die Reise ging zügig voran. Der Manta glitt durch die Strömung, während Hugo versuchte, ihm eine Sonnenbrille aus Algen zu basteln. Mathilde genoss die Ruhe – bis Hugo anfing, Seemannslieder zu singen.
„Oh Manta, mein Manta, du bist so elegant-a…“
„Ich schmeiß euch gleich runter“, murmelte der Manta.

Das Wiedersehen
Am späten Abend, als die Sonne sich in den Tiefen des Ozeans verlor, rief Mathilde plötzlich: „Hugo! Siehst du das?“
„Was? Ein Snack? Ein Seestern mit Hut?“
„Nein! Da! Unser Schwarm!“
Hugo starrte. Und dann sah er sie – die silbernen Körper, die vertrauten Bewegungen, das rhythmische Schwimmen. Ihr Schwarm. Ihre Familie.
„Wir haben’s geschafft! Mathilde! Wir sind wieder da!“
Sie sprangen vom Manta, bedankten sich (Hugo mit einem Algenherz als Geschenk), und schwammen zum Schwarm.
Der Manta sagte nichts. Er war einfach nur froh, dass er die beiden los war.

Die Ansage vom Schwarmboss
Kaum angekommen, wurden sie von ihren Schwarmkameraden umringt. Freudige Rufe, Flossenklatscher, Umarmungen – und dann kam der Boss.
„Mathilde. Hugo. Wo wart ihr? Was habt ihr euch dabei gedacht? Ein Wrack? Ein Sägefisch? Ein Hai? Ein Manta?!“
„Ähm… Abenteuer?“
„Ihr seid verrückt. Aber ihr seid unsere Verrückten.“
Mathilde und Hugo grinsten. „Wir haben viel zu erzählen.“
„Dann los. Aber bitte… nächstes Mal bleibt ihr einfach bei uns.“
„Versprochen“, sagte Mathilde.
„Vielleicht“, sagte Hugo.

Epilog: Zwei Heringe, ein Schwarm und jede Menge Geschichten
Mathilde und Hugo waren wieder da. Und sie hatten Geschichten, die selbst den ältesten Schwarmmitgliedern die Schuppen aufstellten. Vom Sägefisch bis zum Hai, vom Riff bis zum Manta – sie hatten alles erlebt. Tollpatschig, mutig, chaotisch und immer mit einem lockeren Spruch auf den Lippen.
Und während der Schwarm weiterzog, schwammen Mathilde und Hugo nebeneinander – bereit für das nächste Abenteuer. Vielleicht nicht sofort. Aber irgendwann. Denn eines war sicher:
Wenn Mathilde und Hugo unterwegs sind, wird der Atlantik nie langweilig.

Ende

Diese Geschichte ist das Ergebnis meiner eigenen kreativen Schöpfung. Die inhaltliche Idee, Handlung und Ausgestaltung stammen vollständig aus meiner persönlichen Vorstellungskraft. Für die sprachliche Formulierung habe ich unterstützende Technologien künstlicher Intelligenz eingesetzt.
© Michael (Gecko) Mahler – Alle Rechte vorbehalten.

Hinweis: Das Titelbild wurde mit einer KI (Microsoft Copilot) erstellt und ist nicht aus einem urheberrechtlich geschützten Werk abgeleitet. Es zeigt ein frei nutzbares Bild passend zu meiner Geschichte.

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Autor:

Michael (Gecko) Mahler aus Wörth am Rhein

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