Neuer Jugendkalender zeigt Viernheimer Angebote auf einen Blick
- Der neue Kalender bündelt Angebote für Jugendliche. / Symbolbild
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Viernheim. Wer in Viernheim nach Sport, Treffpunkten oder kreativen Angeboten für Jugendliche sucht, findet jetzt vieles gebündelt an einer Stelle. Die städtische Jugendförderung hat einen Veranstaltungskalender auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht.
Dort stehen regelmäßige Angebote wie Basketball, Fußball, Hip-Hop, Fahrradwerkstatt, Medientreff oder Bikepark. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, zeigt der Kalender auch, an welchen Standorten die Angebote stattfinden. Zu finden ist er unter https://www.viernheim.de/Jugendkalender.
Die Jugendförderung verbindet damit nach Angaben der Stadt Freizeit, Begleitung und Bildung. Kinder und Jugendliche sollen im schulischen und außerschulischen Alltag Unterstützung bekommen, mitbestimmen können und soziale Kompetenzen entwickeln.
Jugendförderung setzt auf Nähe im Alltag
Sabine Ruth, Leiterin der städtischen Jugendförderung erklärt: „Unsere Angebote sind kein starres Programm. Wir schauen, was Kinder und Jugendliche beschäftigt und wofür sie sich interessieren. Wenn ein Angebot nicht angenommen wird, verändern wir es. Relevante Inhalte und die Nähe zu den jungen Menschen sind grundlegende Erfolgsfaktoren für unsere Arbeit.“
Die Jugendförderung arbeitet dezentral in mehreren Stadtteilen. Anlaufstellen gibt es an der Albert-Schweitzer-Schule, der Friedrich-Fröbel-Schule, der Alexander-von-Humboldt-Schule und im Treff im Bahnhof. Das soll kurze Wege schaffen und den Kontakt zu pädagogischen Fachkräften erleichtern.
Ab 14 Jahren können Jugendliche außerdem eine Ausbildung zur Jugendgruppenleitung machen. Die Jugendförderung bereitet sie damit auf ehrenamtliches Engagement und die Mitgestaltung von Angeboten vor.
Zusammenarbeit mit Schulen und Partnern
Das Team der Jugendförderung arbeitet eng mit Schulen und weiteren Partnern zusammen. Dazu gehören nach Angaben der Stadt unter anderem Förderband e.V. bei Fragen zur Berufswahl und Ausbildungsplanung sowie die Agentur für Arbeit mit Unterrichtseinheiten und Bewerbertrainings.
Hinzu kommen Schülerbetreuung am Nachmittag mit Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung, Schulbibliotheken, Projekttage, Soziales Lernen, Erlebnispädagogik sowie Unterrichtsprojekte zur Drogen- und Gewaltprävention. Die Jugendförderung setzt diese Angebote gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern um, darunter auch die hessische Polizei.
Bürgermeister Matthias Baaß unterstreicht: „Seit ihrer Orientierung an die Schulen vor mehr als 25 Jahren haben die Verantwortlichen der städtischen Jugendförderung kontinuierlich daran gearbeitet, sich zu vernetzen. Auf diese Weise ist in unserer Stadt eine breit angelegte Bildungslandschaft gewachsen, die junge Menschen in unterschiedlichsten Lebensbereichen nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützt und fördert.“
Auf Initiative der Jugendförderung haben außerdem rund 30 Bildungseinrichtungen den Viernheimer Bildungsbeirat gegründet. Er soll Strukturen schaffen, damit die Beteiligten Bildung in Viernheim gemeinsam weiterentwickeln und bestehende Angebote für Jugendliche besser verknüpfen.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |