Lobdengau-Museum begeistert Schülerinnen und Schüler mit lebendiger Geschichte
- Die Klasse 8 beim Besuch des Museums
- Foto: Stadt Ladenburg
- hochgeladen von Charlotte Basaric-Steinhübl
Ladenburg. Erstmals wurde am 18. März 2026 bundesweit der „Tag der Deutschen Demokratiegeschichte“ begangen. Aus diesem Anlass entwickelte das Lobdengau-Museum in Ladenburg ein besonderes Vermittlungsprogramm, das von der Stiftung „Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ gefördert wurde.
Unter dem Motto „Woher kommt Schwarz-Rot-Gold?“ setzten sich Schülerinnen und Schüler der achten Klassen des Carl-Benz-Gymnasiums Ladenburg vom 17. bis 20. März intensiv mit den historischen Ereignissen der Badischen Revolution auseinander. Im Mittelpunkt stand dabei die Rolle der Stadt Ladenburg während des ereignisreichen Junis 1849.
Anhand von Originalobjekten aus der Region erhielten die Jugendlichen einen anschaulichen Zugang zur Geschichte. Das Spektrum der Exponate reichte von Kanonenkugeln über Druckgrafiken und Porzellangeschirr bis hin zu Fahnen und Abzeichen. Jedes dieser Objekte steht exemplarisch für wichtige Stationen auf dem Weg zu einer geeinten Nation und zu einer freiheitlichen Verfassung.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler davon, dass bedeutende historische Ereignisse unmittelbare Spuren in ihrer eigenen Heimat hinterlassen haben. Ein Highlight des Programms war zudem die Möglichkeit, ausgewählte Objekte selbst in die Hand zu nehmen. Ein Erlebnis, das im regulären Museumsbetrieb meist hinter Vitrinenglas verborgen bleibt.
Mit dem Projekt leistet das Lobdengau-Museum einen wichtigen Beitrag zur lebendigen Vermittlung demokratischer Geschichte und zeigt, wie lokale Ereignisse in größere historische Zusammenhänge eingebettet sind. red
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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