Miramar Weinheim: Evakuierung der Badegäste nach technischem Defekt
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Weinheim. Am Sonntag, 15. Februar 2026, wurde die Feuerwehr gegen 9.20 Uhr durch einen automatischen Brandmeldealarm im Kellerbereich unterhalb des Freizeitbads Miramar alarmiert. Ursache war eine technische Störung an einer Pumpe, die heiß gelaufen war. Eine sehr leichte Rauchentwicklung hatte den Brandmeldealarm ausgelöst. Die betroffene Anlage wurde durch einen Techniker umgehend stromlos geschaltet.
Die Feuerwehr Weinheim erkundete den Kellerbereich. Ein Trupp ging unter Atemschutz zur Kontrolle vor. Die Einsatzkräfte kühlten den heiß gelaufenen Motor gezielt mit einer Kübelspritze. Anschließend prüfte die Feuerwehr den Temperaturrückgang mit der Wärmebildkamera. Nach deutlich feststellbarer Abkühlung und ohne weitere Auffälligkeiten übergab die Feuerwehr Weinheim die Anlage an den Betreiber und beendete den Einsatz.
Die Feuerwehr Weinheim war mit Kräften der Abteilungen Stadt und Lützelsachsen-Hohensachsen vor Ort, überprüfte die Situation und kühlte die Pumpe. Ein Brand lag nicht vor. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Gegen 10.10 Uhr war der Einsatz beendet.
Aus Sicherheitsgründen wurden die Gäste vorsorglich und geordnet für kurze Zeit zu den festgelegten Sammelplätzen nach draußen geführt, erhielten Decken und wurden während der Überprüfung durch das Personal betreut. Die Mitarbeiter handelten vorbildlich und sehr umsichtig. Nach Abschluss der Kontrolle und Entwarnung durch die Feuerwehr konnte der Badebetrieb wieder regulär aufgenommen werden. Es gab keine Verletzten und zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für Gäste oder Mitarbeitende.
Das Miramar bedankte sich bei der Feuerwehr Weinheim für den schnellen Einsatz sowie bei den Gästen für ihr ruhiges und verständnisvolles Verhalten. FW Weinheim/bas
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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