Albrecht Weinberg: Film erinnert an Holocaust-Überlebenden
- Der Film erzählt, wie Weinberg Auschwitz, Mittelbau-Dora, Bergen-Belsen und mehrere Todesmärsche überlebte. / Symbolbild
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Ladenburg. Eine Film-Matinee im Olympia-Kino erinnert am Sonntag, 25. Oktober, an den Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg. Die Stadt Ladenburg und das Olympia-Kino laden um 11 Uhr zu dem Dokumentarfilm „Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf“ und einem anschließenden Gespräch ein.
Albrecht Weinberg berichtete als einer der letzten jüdischen Überlebenden nationalsozialistischer Konzentrationslager aus eigener Erfahrung über die Verbrechen des NS-Regimes. In Ladenburg sprach er am 28. Mai 2024 über seine Biografie. Im Mai starb Weinberg im Alter von 101 Jahren.
Gespräch mit langjähriger Weggefährtin
Nach der Filmvorführung spricht Gerda Dänekas über Weinbergs Leben und Wirken. Sie begleitete ihn viele Jahre als Vertraute, Pflegerin, Weggefährtin und Mitbewohnerin und gibt persönliche Einblicke in die gemeinsamen Jahre.
Der Film erzählt, wie Weinberg Auschwitz, Mittelbau-Dora, Bergen-Belsen und mehrere Todesmärsche überlebte. Im Holocaust verlor er bis auf seine beiden Geschwister fast seine gesamte Familie. Nach Jahrzehnten in den USA kehrte er 2012 in seine ostfriesische Heimat zurück und setzte sich bis zu seinem Tod als Zeitzeuge für Erinnerung, Demokratie und Menschlichkeit ein.
Die Veranstaltung findet im Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen, statt. Interessierte reservieren über die Webseite des Olympia-Kinos. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Veranstalter bitten stattdessen um eine Spende für den Arbeitskreis Jüdische Geschichte in Ladenburg. Die Spenden finanzieren die Verlegung weiterer Stolpersteine in Ladenburg.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |