Besuch der Wilgartaburg und Weidenthalhöhle
Wanderung des Museumsvereins

Trotz der schlechten Wetterprognose konnte die Gruppe trockenen Fußes alles erkunden und ließ den Tag beim gemütlichen Zusammensitzen in einem Lokal ausklingen.
  • Trotz der schlechten Wetterprognose konnte die Gruppe trockenen Fußes alles erkunden und ließ den Tag beim gemütlichen Zusammensitzen in einem Lokal ausklingen.
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Annweiler. Am vergangenen Sonntag, 23. September, machte der Museumsverein Annweiler auf Schusters Rappen einen Ausflug in heimischen Gefilden.
Unter der fachkundigen Führung von Vereinsmitglied Walter Ehescheid ging es zuerst zur Weidentalhöhle, wo sich in der mittleren Steinzeit vor rund 9.000 Jahren Jäger und Sammler schon aufhielten und die Höhlen mit ihren Familien zeitweise bewohnten. Hier fand Ehescheid bei einer Grabung die ersten nachweisbaren Spuren von Steinzeitmenschen im Queichtal.
Weiter ging es dann zur Wilgartaburg. Trotz jahrzehntelanger Erforschung wird ihre Entstehungszeit unterschiedlich interpretiert. Manche Forscher datieren den Bau der Burg ins 9. Jahrhundert zurück.
Die Burg entstand in Holz-Lehmtechnik und wurde später mit Steinen ausgebaut.
Vermutlich um 1200 entstand ein größeres Gebäude an der Nordseite des eindrucksvollen Felsplateaus. Es besteht keine Urkunde, die Auskunft über den historischen Werdegang der Festung geben könnte.
Der Untergang der Burg wird zu Beginn des 14. Jahrhunderts vermutet. beb/ps

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