Erster Förderbescheid in der Modellregion eingegangen
Barrierefreies Tourismusbüro

Christina Abele, Geschäftsführerin des Tourismusbüros, der Projektleiter für barrierefreien Tourismus, Christian Bohr, Bürgermeister ChristianBurkhart,  Landrat Dietmar Seefeldt und Katrin Günther vom Tourismusbüro bei der Präsentation (v.l.n.r.).
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  • Christina Abele, Geschäftsführerin des Tourismusbüros, der Projektleiter für barrierefreien Tourismus, Christian Bohr, Bürgermeister ChristianBurkhart, Landrat Dietmar Seefeldt und Katrin Günther vom Tourismusbüro bei der Präsentation (v.l.n.r.).
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Annweiler. In der Modellregion für barrierefreien Tourismus Südliche Weinstraße hat die Verbandsgemeinde Annweiler Ende Juli den ersten Bescheid für die Förderung barrierefreier touristischer Infrastruktureinrichtungen vom Land Rheinland-Pfalz erhalten. Am Montag informierten sich Landrat Dietmar Seefeldt und Bürgermeister Christian Burkhart über die geplanten Umbaumaßnahmen im Tourismusbüro des Trifelslandes.
Der Maßnahmenplan zur barrierefreien Umgestaltung des Büros für Tourismus umfasst insgesamt zehn Punkte, die Jürgen Sand vom beauftragten Planungsbüro in einer Präsentation vorstellte.
Die Planung sieht die Verbesserung des Zuganges zu den Büroräumen und die durchgängige Nutzung der Toiletten während der Öffnungszeiten der Touristinformation vor.
Hier steht auch die bisherige barrierefreie Toilette zur Verfügung. Zudem soll das Auffinden des Eingangs sowohl für Rollstuhlfahrer als auch für Sehbehinderte erleichtert und die Wegeführung durch Leitstreifen optimiert werden.
Im direkten Zugang dieser Leitlinie, am Süd-West-Eck des Touristikbüros, wird eine 2. Info-Tafel (i-Punkt) platziert, unter dem, in rollstuhlgerechter Höhe, ein Info-Terminal mit „touchscreen“ Funktion in die Wand eingelassen wird und das den bisherigen, eher unzugänglichen Standort links vom Eingang ersetzt.
Zur blendfreien Benutzung des Terminals wird ein Blendschutz, in Form eines „Edelstahldachs“ eingelassen. Passend dazu wird der bisherige Behindertenstellplatz direkt davor positioniert.
Die Grünfläche vor dem Gebäude zwischen den beiden Eingängen wird gepflastert und zu Fahrradstellplätzen umgerüstet, an denen dann auch die Aufladung von E-Bikes möglich ist.
Damit wird dem immer stärker ansteigenden Fahrradtourismus aller Altersklassen Rechnung getragen.
Im Zuge der Maßnahme wird auch die Fläche zwischen dem neuen und alten Teil der Verbandsgemeinde umgestaltet, so dass dort zum Beispiel auch bei Trauungen, bedingt durch neu geschaffene Stehtische und Sitzgelegenheiten im kleinen Rahmen gefeiert werden kann.
Der barrierefreie Ausbau der Tourist-Information sowie der Aufbau von Ladesäulen für Pedelecs und Handbikes kosten rund 187.000 Euro und werden zu 85 Prozent mit rund 152.000 Euro vom Land Rheinland-Pfalz und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Landrat Dietmar Seefeldt zeigte sich erfreut, dass neben den vielen privaten Investitionen in Hotellerie und Gastronomie nun auch das erste öffentliche Projekt in der Modellregion in die Umsetzung geht.
Bürgermeister Burkhart unterstrich die zentrale Bedeutung der Touristinformation als barrierefreien Informationspunkt, gerade vor dem Hintergrund des wachsenden barrierefreien Angebotes in der Verbandsgemeinde.
An der Südlichen Weinstraße gibt es ein immer größeres barrierefreies Angebot, so werden seit diesem Jahr beispielsweise barrierefreie Gästeführungen in Annweiler und Maikammer angeboten.
Der Projektleiter für barrierefreien Tourismus Christian Bohr ist sehr zufrieden mit der Entwicklung und freut sich, dass auch die Nachfrage nach den barrierefreien Angeboten spürbar steigt. bft/ben
Weitere Informationen
Büro für Tourismus
Annweiler am Trifels,
Am Meßplatz 1,
Telefon 06346-2200
www.trifelsland.de

Christina Abele, Geschäftsführerin des Tourismusbüros, der Projektleiter für barrierefreien Tourismus, Christian Bohr, Bürgermeister ChristianBurkhart,  Landrat Dietmar Seefeldt und Katrin Günther vom Tourismusbüro bei der Präsentation (v.l.n.r.).
Christina Abele vom  Tourismusbüro stellte die einzelnen Maßnahmen bei einem Rundgang vor. Rechts Projektleiter Christian Bohr und  Landrat Dietmar Seefeldt.

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