12:2 im Derby: JSV Speyer greift nach der Finalrunde
- Der JSV Speyer hat mit dem 12:2 in Karlsruhe beste Chancen auf die Finalrunde.
- Foto: JSV Speyer
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Speyer. Der JSV Speyer hat sich mit einem klaren 12:2 beim BC Karlsruhe eine starke Ausgangslage für den letzten Kampftag in der Judo-Bundesliga der Männer erarbeitet. Am kommenden Samstag um 17 Uhr in Offenbach reicht dem Team schon ein Sieg oder ein Unentschieden, um Platz zwei in der 1. Bundesliga Süd und damit die Finalrunde zu sichern.
Der Derby-Sieg wiegt für Speyer doppelt schwer. Wie der Verein mitteilt, trennten sich die direkten Konkurrenten Rüsselsheim und Offenbach am selben Tag unentschieden. Damit hat der JSV den Einzug in die Runde der besten Vier selbst in der Hand.
- Der JSV Speyer hat mit dem 12:2 in Karlsruhe beste Chancen auf die Finalrunde.
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Ohne etatmäßigen Schwergewichtler, sonst aber in Bestbesetzung, ging Speyer konzentriert in den Kampftag. Den Auftakt verlor Viktor Driller gegen den für Karlsruhe kämpfenden Serben Vojin Mandic knapp mit Yuko. Danach glich Franz Haettich bis 90 Kilogramm aus. Georgiy Lutz setzte bei seinem ersten Bundesligakampf mit einem vorzeitigen Sieg früh ein Ausrufezeichen.
Klare Halbzeitführung legt den Grundstein
Pierre Ederer gewann in der Verlängerung. Dimitri Gochilaidze, Tengo Zirakashvilli und Felix Bächle legten nach. So führte der JSV zur Pause bereits mit 6:1.
Weil am Ende womöglich auch das Verhältnis der gewonnenen und verlorenen Kämpfe zählt, stellte Teamchef Michael Görgen-Sprau im zweiten Durchgang die stärkstmögliche Aufstellung auf. Nur Finn Seeger musste sich später ebenfalls Mandic geschlagen geben. Danach punktete Speyer fast durchgehend.
Haettich holte seinen zweiten Sieg des Tages. Driller gewann hochgestellt in der Klasse über 100 Kilogramm. Gochilaidze siegte vorzeitig. Besonders dramatisch verlief erneut der zweite Kampf von Felix Bächle. Nach neun Minuten und 20 Sekunden in einem langen Duell setzte er sich doch noch durch.
- Der JSV Speyer hat mit dem 12:2 in Karlsruhe beste Chancen auf die Finalrunde.
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Philipp Müller sorgte im Schlusskampf bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause für den nächsten starken Moment. Er beendete seinen Kampf bereits innerhalb einer Minute.
„Ein 12:2 war nicht unbedingt zu erwarten – es hat praktisch alles gepasst für uns heute“, freute sich Michael Görgen-Sprau. „Wir haben ohne etatmäßigen Schwergewichtler beide Schwergewichtskämpfe gewonnen, Franz Haettich hat doppelt gepunktet, wobei gerade der ersten Kampf wichtig war damit wir in die Erfolgsspur kommen, Georgiy Lutz hat ein unglaublches Debüt gehabt mit seinem Sieg, Pierre Ederer hat gekämpft und gewonnen obwohl er durch Krankheit geschwächt war, Philipp Müller ist mit alter Stärke zurückgekehrt, Felix Bächle hat mal wieder Unglaubliches vollbracht und die Georgier waren souverän wie immer. Anders als im letzten Jahr haben wir von Anfang an nichts anbrennen lassen, eine klare Halbzeitführung erkämpft und auch im zweiten Durchgang Konzentration und Intensität hochgehalten“.
Jetzt folgt das direkte Finale um die Play-offs. „Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung durch unsere Fans für diesen wirklich wichtigen Kampf und würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele die relativ kurze Strecke auf sich nehmen, um uns am kommenden Samstag in Offenbach zu unterstützen“, sagte Görgen-Sprau.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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