Dreister Betrug an der Haustür: Senioren übergeben Bankkarten an falschen Mitarbeiter
- Im zweiten Fall erschien der mutmaßliche Täter direkt an der Wohnungstür eines weiteren Seniors, gab sich ebenfalls als Bankmitarbeiter aus und erlangte auf diese Weise dessen Bankkarte
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Donnersbergkreis. Am Dienstagvormittag, 10. Februar 2026, sind im Donnersbergkreis zwei Senioren aus der Verbandsgemeinde Nordpfälzer Land Opfer einer Betrugsmasche geworden, bei der sich ein bislang unbekannter Täter als Bankmitarbeiter ausgab und die Geschädigten zur Herausgabe ihrer Bankkarten verleitete.
Im ersten Fall kontaktierte der Täter den Geschädigten telefonisch und teilte mit, dass es einen unerlaubten Abhebeversuch gegeben habe und die Bankkarte überprüft werden müsse. Kurz darauf erschien der Mann an der Wohnanschrift des Seniors, wies sich mit einem Ausweis als Bankmitarbeiter aus und forderte die Herausgabe der Karte. Da der Geschädigte bei einem Anruf bei seiner Bank zunächst niemanden erreichen konnte, übergab er die Bankkarte an den Unbekannten. Nachdem ihm die Situation weiterhin verdächtig erschien, kontaktierte er erneut seine Bank und erfuhr, dass bereits 1.000 Euro von seinem Konto abgehoben worden waren.
Im zweiten Fall erschien der mutmaßliche Täter ohne vorherige telefonische Ankündigung direkt an der Wohnungstür eines weiteren Seniors, gab sich ebenfalls als Bankmitarbeiter aus und erlangte auf diese Weise dessen Bankkarte. Auch in diesem Fall wurden kurze Zeit später 1.000 Euro an einem Geldautomaten abgehoben. Der Täter soll etwa 30 bis 35 Jahre alt, ungefähr 180 Zentimeter groß und von schlanker Statur gewesen sein. Er hatte nach Angaben der Geschädigten dunkle Haare, möglicherweise einen Oberlippenbart und sprach akzentfrei Deutsch. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt vor ähnlichen Betrügereien, bei denen Täter versuchen, unter einem Vorwand an Bankkarten und persönliche Daten zu gelangen. rav/pirok
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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