• 3. August 2018, 14:26 Uhr
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Grundstücksgeschäft im Rathaus notariell beurkundet
Stadt Ramstein-Miesenbach verkauft Fläche im IZW für 1,8 Millionen an Investoren

Gemeinsames Foto nach der Unterzeichnung des Grundstückskaufs: Notar Markus Stuppi, Werner Gutperle, Ralf Hechler, René Gutperle, Michael Tekath und Marcus Sauter vom Liegenschaftsamt der Verbandsgemeinde (von rechts nach links)
Gemeinsames Foto nach der Unterzeichnung des Grundstückskaufs: Notar Markus Stuppi, Werner Gutperle, Ralf Hechler, René Gutperle, Michael Tekath und Marcus Sauter vom Liegenschaftsamt der Verbandsgemeinde (von rechts nach links) (Foto: Stefan Layes)

Ramstein-Miesenbach. Am Dienstag vergangener Woche hatte Bürgermeister Ralf Hechler Werner und René Gutperle sowie Michael Tekath und den Notar Markus Stuppi im Ratssaal im Ramsteiner Rathaus zu Gast. Die Firma Gutperle und Tekath Terra GmbH mit Sitz in Viernheim erwirbt für insgesamt 1, 8 Millionen Euro rund 100.000 Quadratmeter Industriefläche im Bereich „Höhengewanne“ im Industriezentrum Westrich in Ramstein, nördlich des Sägewerks der Firme Rettenmeier.  Kaufpreis teilt sich auf in rund 800.000 Euro für den Grund und Boden, die an die Stadt gezahlt werden und gut eine Million Euro an das Kanalwerk, das zur Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach gehört. Die Firma Gutperle ist in Ramstein-Miesenbach bereits seit 2003 unternehmerisch tätig. Damals kaufte Werner Gutperle das ehemalige Pegulanwerk in Ramstein und baute das Areal mit den Hallenflächen zum Logistikzentrum aus.Die zurzeit hohe Nachfrage nach industriellen Flächen veranlasste die Firma Gutperle, sich ein weiteres großes Grundstück zu sichern. Das Unternehmen steht sowohl mit Logistikern, als auch einem Produktionsbetrieb im Bereich Naturstein vertraglich in Verhandlungen. Nach Ansicht von Bürgermeister Hechler könnten bei einer entsprechenden Ansiedlung bis zu 200 neue Arbeitsplätze am Standort Ramstein-Miesenbach entstehen.
Zudem wird eine mögliche Mitnutzung des Industriegleises in Erwägung gezogen, das von der Bahnlinie Landstuhl-Ramstein abzweigt und nördlich der Firma Rettenmeier in das Industriegebiet hineinführt. Dies spiele, so Hechler, bei den unternehmerischen Überlegungen für eine Ansiedlung ebenfalls eine wichtige Rolle.
Ralf Hechler bedankte sich bei den Unternehmern für die Entscheidung, sich in der Region und explizit am Standort Ramstein-Miesenbach verstärkt zu engagieren und bietet für die Ansiedlung der neuen Unternehmen bestmögliche Unterstützung bei Fragen der Umsetzung von Bauvorhaben sowie den Erschließungsarbeiten an.
Der Erwerb des Grund und Bodens ist nach dem Flächenverkauf an das Sägewerk Rettenmeier mit 43 Hektar das größte Grundstücksgeschäft, dass im IZ Westrich getätigt wurde. Somit wäre das IZW zu 90 Prozent belegt. Der Stadtrat hatte dem Grundstücksverkauf noch kurz vor der Sommerpause seinen Segen gegeben. (ps)

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