Solarpark bringt Niedermohr 1,7 Millionen Euro in die Gemeindekasse
- Auf rund 15,6 Hektar soll am Lerchenhof in Schrollbach eine Photovoltaikanlage entstehen. Das Bild zeigt eine vergleichbare Anlage.
- Foto: mrganso/pixabay / Symbolfoto
- hochgeladen von Erik Stegner
Gemeinde unterzeichnet Pachtvertrag für 15,6 Hektar große Anlage am Lerchenhof und plant weitere wirtschaftliche Beteiligung.
Von Erik Stegner
Niedermohr. Am Lerchenhof in Schrollbach rückt ein großes Photovoltaikprojekt näher. Die Ortsgemeinde Niedermohr hat am Mittwoch, 7. Oktober, den Pachtvertrag unterzeichnet und rechnet nach eigenen Angaben künftig mit rund 56.000 Euro netto pro Jahr. Auf rund 15,6 Hektar soll die Anlage entstehen. Wie Ortsbürgermeister Uli Zimmer mitteilt, haben die Stadtwerke Ramstein-Miesenbach, die WVE und die Ortsgemeinde Niedermohr das Projekt über einen langen Zeitraum gemeinsam vorbereitet. Die Pachteinnahmen fallen laut Zimmer langfristig und planbar an. Auf 30 Jahre gerechnet ergeben sich demnach rund 1,7 Millionen Euro für die Gemeinde. Darüber hinaus will sich Niedermohr auch wirtschaftlich an dem Projekt und seinen Erträgen beteiligen.
- Ortsbürgermeister Uli Zimmer (links) und Stadtwerke-Geschäftsführer Georg Leydecker nach der Unterzeichnung des Pachtvertrags für den geplanten Solarpark am Lerchenhof. Foto: VG Ramstein-Miesenbach
- Foto: VG Ramstein-Miesenbach
- hochgeladen von Erik Stegner
Gemeinde setzt auf zusätzliche Einnahmen
Für Niedermohr geht es dabei um Geld, das ohne höhere Steuern oder Abgaben für Bürgerinnen und Bürger in die Gemeindekasse fließen soll. Nach Darstellung des Ortsbürgermeisters kann die Gemeinde mit diesen Einnahmen später weitere Vorhaben in den vier Ortsteilen finanzieren. Zimmer betont außerdem die lange Vorarbeit hinter dem nun unterschriebenen Vertrag. Er bedankt sich in diesem Zusammenhang auch beim Gemeinderat für die gemeinsame Entscheidung. red/est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |