Sirenenalarm in Ramstein: Beim Warntag kann es fünfmal laut werden
- Eine der digital ansteuerbaren Sirenen in Ramstein-Miesenbach: Beim bundesweiten Warntag kann sie mehrfach Alarm schlagen und auch Sprachdurchsagen ausgeben.
- Foto: Kreisverwaltung Kaiserslautern
- hochgeladen von Erik Stegner
Ramstein-Miesenbach. Am Donnerstag, 10. September, heulen ab 11 Uhr bundesweit die Warnsysteme auf. Auch in Ramstein-Miesenbach wird der Probealarm über die digital ansteuerbaren Sirenen ausgelöst. Dabei kann die Warnmeldung gleich mehrfach zu hören sein, weil der Landkreis Kaiserslautern verschiedene technische Übertragungswege testet.
Wie die Kreisverwaltung Kaiserslautern mitteilt, startet der bundesweite Warntag mit einer zentralen Probewarnung über das Modulare Warnsystem. Dazu gehören unter anderem Warn-Apps wie NINA und KATWARN, Cell Broadcast, Rundfunk, Internet, digitale Stadtinformationstafeln und Sirenen. Über die Sirenen ertönt um 11 Uhr zunächst ein Warnton. Danach folgt eine Probealarmdurchsage in Deutsch und Englisch. Um 11.45 Uhr endet der Test mit dem Dauerton zur Entwarnung.
Warum der Alarm im Kreis öfter ausgelöst wird
Im Landkreis Kaiserslautern stehen bis zum Warntag fast 80 digital ansteuerbare Sirenen zur Verfügung. Zu den bereits ausgestatteten Kommunen gehört auch Ramstein-Miesenbach. Die Sirenen können nicht nur Warntöne senden, sondern auch Sprachdurchsagen ausgeben. Nach der ersten Warnung um 11 Uhr testet der Landkreis nach eigenen Angaben alle zehn Minuten nacheinander verschiedene Kanäle. Deshalb kann die Warnmeldung unter Umständen fünfmal zu hören sein. Die Entwarnung folgt um 11.45 Uhr.
Sirenen gibt es in folgenden Gemeinden im Landkreis: Bann, Bruchmühlbach-Miesau, Enkenbach-Alsenborn, Erzenhausen, Eulenbis, Fischbach, Frankenstein, Gerhardsbrunn, Hauptstuhl, Hochspeyer, Hütschenhausen, Katzweiler, Kindsbach, Krickenbach, Lambsborn, Landstuhl, Linden, Mackenbach, Martinshöhe, Mehlbach, Mehlingen, Mittelbrunn, Neuhemsbach, Niederkirchen, Niedermohr, Oberarnbach, Olsbrücken, Otterbach, Otterberg, Queidersbach, Ramstein-Miesenbach, Reichenbach-Steegen, Rodenbach, Schallodenbach, Sembach, Schopp, Steinwenden, Stelzenberg, Trippstadt, Waldleiningen, Weilerbach und Weltersbach.
Weitere Informationen zum Warntag und eine Umfrage gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter bbk.bund.de. Hinweise der Kreisverwaltung zu Krisen- oder Katastrophenlagen stehen unter kaiserslautern-kreis.de. red/est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |