Rekordbeteiligung bei Gemarkungsumgang
Rund 130 Teilnehmer wandern in Hütschenhausen

Mitten durch das Naturschutzgebiet „Scheidelberger Woog“ führte der diesjährige Gemarkungsumgang der CDU Hütschenhausen die zahlreichen Wanderer, von denen sehr viele zum ersten Mal überhaupt in diesem Bereich unterwegs waren
  • Mitten durch das Naturschutzgebiet „Scheidelberger Woog“ führte der diesjährige Gemarkungsumgang der CDU Hütschenhausen die zahlreichen Wanderer, von denen sehr viele zum ersten Mal überhaupt in diesem Bereich unterwegs waren
  • Foto: Mahl
  • hochgeladen von Stephanie Walter

Ramstein-Miesenbach. Rund 130 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Hütschenhausen und Umgebung sorgten am Sonntag für eine Rekordbeteiligung beim traditionellen Gemarkungsumgang der CDU Hütschenhausen.
Nach einem deftigen Frühstück an der Schanzer Mühle konnte der CDU-Vorsitzende Matthias Mahl bei strahlendem Sonnenschein die stattliche Schar auf eine spannende Wanderung einstimmen. Zuvor gab es noch einige Erläuterungen zu dem geschichtsträchtigen Ort, der „Schanz“. Stand doch auf dem dortigen Scheidenberg eine Burg, welche sowohl dem Hof, als auch der Mühle ihren ersten Namen gab. Die Scheidenberger Mühle wurde erstmals bereits im Jahr 1532 erwähnt. Schon im dreißigjährigen Krieg waren dort Schanzen errichtet worden, die schließlich den Ausschlag für den heutigen Namen gaben.
Andreas Dein, Leiter der Naturschutzbehörde des Landkreises, zeigte eindrucksvoll die Bedeutung der Westpfälzer Moorniederung im Ökosystem auf und wies auf die vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten hin, die im Naturschutzgebiet „Scheidelberger Woog“ einen Lebensraum gefunden haben. Zur Verbesserung der Wasserqualität des Glans werde zudem noch in diesem Jahr inmitten des Gebiets vom Landkreis Kaiserslautern eine aufwendige Renaturierungsmaßnahme durchgeführt, so Dein. Der historische Woog selbst wurde 1770 abgelassen, er versorgte davor einige hundert Jahre lang die kurpfälzische Herrschaft mit Fischen. Das Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, René Chassein, stellte am dritten Haltepunkt das neue Verteilwerk des pfälzischen Energieversorgers vor und beantwortete viele Fragen der Teilnehmer. (ps)

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