Kottweiler-Schwanden und Rambervillers feiern 40 Jahre Partnerschaft
Motor der Integration und des Wandels

Ralf Hechler, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach, Anita Schäfer (MdB), Jean-Pierre Michel, Bürgermeister von Rambervillers, Gabriele Schütz, Bürgermeisterin von Kottweiler-Schwanden und Dr. Walter Altherr, Bürgermeister der Gemeinde Mittelbrunn (von links) FOTO: WALTER
  • Ralf Hechler, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach, Anita Schäfer (MdB), Jean-Pierre Michel, Bürgermeister von Rambervillers, Gabriele Schütz, Bürgermeisterin von Kottweiler-Schwanden und Dr. Walter Altherr, Bürgermeister der Gemeinde Mittelbrunn (von links) FOTO: WALTER
  • hochgeladen von Stephanie Walter

Kottweiler-Schwanden. Pünktlich zum Sonntag leuchtete vor dem Gemeindehaus ein buntes Blumenarrangement mit der Zahl 40 und auch ein passendes Schild zeigt: Kottweiler-Schwanden und Rambervillers begehen in diesem Jahr das 40-jährige Bestehen ihrer deutsch-französischen Partnerschaft. Dieses besondere Jubiläum wurde am 9. September ausgiebig gefeiert.

Ortsbürgermeisterin Gabriele Schütz freute sich, viele Bürger aus Kottweiler-Schwanden, aber auch zahlreiche Gäste aus Frankreich begrüßen zu können. In ihrer Rede blickte sie zurück auf die Geschichte der deutsch-französischen Freundschaft.
Nachdem zwei große Kriege Europa im 20. Jahrhundert erschüttert hatten, entstanden Pläne für den deutsch-französischen Austausch, aus Feinden sollten Freunde werden. 1963 wurde schließlich der Freundschaftvertrag, der Élysée-Vertrag, unterzeichnet. Diese Idee von 1963 lebe auch heute noch, so Schütz, und die Partnerschaft sei ein wesentlicher Baustein, um diese Idee von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle zu bewahren, in einer „Rolle als Motor der Integration und des Wandels“.
Jean-Pierre Michel, der Bürgermeister von Rambervillers, bedankte sich für den herzlichen Empfang in der Partnergemeinde und bei allen, die zu dem gelungenen Fest beigetragen hatten. Er freute sich besonders, dass auch viele, die die Partnerschaft von Beginn an unterstützten, an diesem Festtag mit dabei waren. „40 Jahre sind schnell vergangnen und diese haben zu vielen Treffen geführt“, so Michel.
„Deutsche und Franzosen sind verschieden, sie sind sich aber auch in vielen Dingen ähnlich. Wie das eben in einer Familie so ist“, so Gabriele Schütz. Um diese Verbundenheit sichtbar zu machen, stiegen zum Abschluss der offiziellen Begrüßung bunte Ballons in den Nationalfarben in den Himmel. Die Farben der Ballons mischten sich bei ihrem Aufstieg und setzten so ein Zeichen für die Freundschaft und enge Zusammenarbeit beider Länder.
Der Festtag klang mit einem gemeinsamen Essen, einem bunten Unterhaltungsprogramm und einem Besuch der Ausstellung zur Partnerschaft im Robert- Schumann-Heim aus. sw

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